Freitag, 1. Februar 2019

Pflanzenhaus - kann das so wahr sein?

In der letzten Gemeinderatssitzung wurde die Anfrage von Stadtrat Mittelmeier beantwortet, ob es nicht möglich sei, den Funktionsbereich des geplanten Pflanzenhauses auf die östliche Gebäudeseite zu drehen.

Baubürgermeister Längin erklärte, dass dies aus verschiedenen Gründen nicht möglich sei, zudem würde eine Verlegung zusätzliche Kosten in Höhe von etwa 24.000€ verursachen.

Um was geht es? Die für den Betrieb notwendigen Versorgungsräume (im Bild hellgün für Heizung, WC, Aufenthaltsraum,...) sind laut Planung innerhalb des Gebäudes an der nördlichen Seite integriert. Innen ergibt sich damit eine etwa 2,8m hohe begehbare Galerie. Soweit ok.

Aber dieser massive Gebäudeteil zeigt sich von der Bahnhofstraße aus als eine massive 20 Meter lange und etwa 2 Meter hohe Betonwand mit einigen kleinen Fensterchen. Statt der bisher freien Sicht auf den See stehen die Passanten nun vor diesem entsetzlichen Bollwerk! "Traumhaft schön" der Anblick, wenn man vom Hotel Stadtgarten und Teufelstreppe herüber schaut!

Wir fordern dringend die Drehung des Versorgungstraktes an die Ostseite der Glashalle! Dort stört sie deutlich weniger und wenigstens die freie Durchsicht hin zum See ist gegeben. Zur Erinnerung: Wenn es nach der BÜB+ gegangen wäre, wäre dieses Bauwerk niemals an dieser einst wunderbaren Freifläche genehmigt worden. Jetzt kann nur noch versucht werden zu retten, was zu retten ist. Man fragt sich, was wir noch alles für die Landesgartenschau opfern müssen. Denn dieser schnell geplante, aber sehr teure Glaspalast dient 2020 keineswegs der Kakteensammlung, sondern wird LGS Austellungsfläche für das Land Baden-Württemberg.

Keine Kommentare:

Kommentar posten

Liebe Leser, hier können Sie gerne einen Kommentar zu unserem Beitrag hinterlassen. Bitte schreiben Sie mit Ihrem Klarnamen. Unsachliche anonyme Beiträge oder persönliche Angriffe werden nicht veröffentlicht.