Montag, 15. April 2019

In Überlingen:Baugrund 4000€/ je m2

Ein Königreich für ein Grundstück, das besonders in Überlingen schon mal 4000€ je m2 kosten kann.   So titelt online die Stuttgarter Zeitung am 9.4.2019 einen Artikel, der sich mit der Baulandentwicklung und insbesondere den teilweise horrenden Preisen widmet.

So ein Schild gibt es in Überlingen schon lange nicht mehr
Erwähnt wird speziell Überlingen, wo es durchaus zu Quadratmeterpreisen von 4000€ kommen kann, die auch bezahlt werden. Wenn es ein Ufergrundstück mit eigenem Anlegesteg ist, sind alleine dafür 1 Millionen € extra völlig normal. Erwähnt wird auch das für junge Familien gedachte Baugebiet Turmgasse hinter dem Friedhof, wo bis zu 800€ von der Stadt verlangt und auch bezahlt wurden. Ein Immobilienmakler wird zitiert, dass Investoren sich die Bauplätze wegschnappen. „Das sei kein Spaß mehr“ wird er zitiert.

Um das Problem einigermaßen in den Griff zu bekommen, fordert die BÜB+ schon länger eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft. Bauland, sofern in städtischer Hand vorhanden, muss ohne Investoren und Bauträger eigenständig entwickelt und vermarktet werden. Nur dann kann man noch bezahlbaren Wohnraum und tatsächlich bezahlbares Bauland für junge Familien bekommen. Die Umwandlung von z.B. bisher gewerblich genutzten Flächen (Kramer Areal, Langgasse) darf nur nach einem zuvor mit der Stadt abgeschlossenen städtebaulichen Vertrag erfolgen. Die Stadt muss an den teilweisen horrenden Wertsteigerungen durch die Änderung der baulichen Nutzung angemessen beteiligt werden. Die daraus resultierenden Erträge können zweckgebunden in städtische Bauprojekte fliessen.

Samstag, 13. April 2019

500x 2 qm Bienenwiese sind verteilt

Auf eine große Resonanz traf die Aktion der BÜB+, auf dem Samstagsmarkt Tütchen für jeweils 2qm Bienenwiese zu verschenken. Gleichzeitig wurden die Besucher gefragt, ob sie weitere Ideen für Standorte brachliegender öffentlicher Rasenflächen hätten, wo statt regelmäßigem Mähen besser Naturblumenwiesen entstehen sollten.


Etwa 25-30 Standortvorschläge gingen so bereits ein. Die Besucher sagten zu, einen kleinen Beitrag auch im eigenen Garten zu leisten und nahmen die Samentütchen gerne an. Viele diskutierten mit den anwesenden Kandidaten der BÜB+ über aktuelle politische Ereignisse in der Stadt und versprachen der BÜB+ ihre Stimmen zur Gemeinderatswahl.

Auch an den kommenden Samstagen im April, ab Mai dann auch an Mittwoch Vormittagen, werden die BÜB+ Kandidaten auf dem Markt für die Bürger zu Gesprächen zur Verfügung stehen.

Gemeinderat: Bürger fragen nach

Wie immer zur ersten GR Sitzung im Monat, können Bürger Anfragen an den Oberbürgermeister stellen. Dafür werden dem Frager 3 Minuten Zeit eingeräumt. Auch in der vergangenen April Sitzung gab es insgesamt acht Anfragen.

Frage: Eine Bürgerin monierte den schlechten Zustand der Mauer an der oberen Luziengasse. Durch die fehlende Ziegeldeckung würde die Mauer rapide verfallen, es lösen sich ganze Steine. Oberbürgermeister Zeidler und Baubürgermeister sagten zu, dass man sich die Sache anschauen werde.
Wir meinen: Aber bald bitte, denn der Zustand ist nicht nur hinsichtlich der LGS2020 dringend zu verbessern.

Frage: BÜB+ Vorsitzender Dirk Diestel fragte an, ob es zutreffe, bzw. bekannt sei, dass das Gebäude Mühlenstraße 38 abgerissen und fünfstöckig neu gebaut werden soll. Hinsichtlich der dort befindlichen 18 Mietwohnungen seien diese Gerüchte sehr bedrückend. Falls es zutreffend sei, solle geklärt werden, was mit den Mietern geschehen soll. Oberbürgermeister Zeitler und BM Längin antworteten ausweichend, man wisse noch nichts genaues.
Wir meinen: Falls dort 18 Mietwohnungen zu Gunsten von neuen Eigentumswohnungen geopfert werden sollen, muss sich der Gemeinderat und die Verwaltung dringend der Sache annehmen.

Frage: Ein Bürger aus Andelshofen fragte hinsichtlich eines Grundstückes an, dass die Stadt "Im Lehen" verkaufe. Es sei Erbpacht vorgesehen, allerdings sein der Erbbauzins von 4% pro Jahr deutlich zu hoch. Bei diesen Konditionen wäre ein Kauf durch die Interessenten deutlich günstiger für diese. OB Zeitler sagte, in dieser Sache sei noch nichts durch den Gemeinderat entschieden, es sei aber ein "wichtiger Hinweis".
Wir meinen: 4% Erbauzins ist tatsächlich ungewöhnlich hoch, wenn man jungen Familien ein Grundstück zukommen lassen wolle, deutlich zu hoch.

Holger Schappeler fragte an, warum in der Fußgängerzone Spitalgasse trotzdem immer sehr schnell mit dem Rad gefahren werde, ein Schild könne vielleicht helfen. OB Zeitler meinte dazu, dass man es wissen sollte, auch als Radfahrer, dass man in einer Fußgängerzone absteigen müsse.
Wir meinen: "Sollte wissen" ist leider nicht mit "Beachten" gleichzusetzen. Selbst auf der Promenade kümmert es immer wieder Radfahrer herzlich wenig, dass dort Rad fahren verboten sei.
(Ergänzung: Im Nachgang erhielt Herr Schappeler kurzfristig eine Mitteilung der Stadt, dass dort tatsächlich vergessen wurde, das Schild "Fußgängerzone" aufzustellen. Sehr gut reagiert, Danke!)

Umstritten: Der Kiosk Landungsplatz ging an Stadtrat Wörner
Frage: Herr Schappeler fragte auch nach dem Vergabeverfahren des Kioskes am Landungsplatz an FDP Stadtrat Wörner. Insbesondere, warum entgegen der Vorschrift der Gemeindeordnung der nichtöffentlich gefasste Beschluss nicht sofort bei der nächsten Sitzung, sondern erst 4 Monate später durch den Südkurier bekannt wurde. OB Zeitler entgegnete, dass dies ein übliches Verfahren, zudem die Vorschrift eine "Kann-Bestimmung" sei.
Wir meinen: Der §35 der GemO ist eigentlich eindeutig eine "Muss-Bestimmung", das Wort "Kann" gibt es zumindest dort nicht. Wir haben daher in einer email an OB Zeitler nachgefragt, wo diese "Kann-Bestimmung" zu finden sei. Über die Antwort werden wir berichten.

Frage: Christian Greiter, Bewohner im Bereich Langgasse, fragte nach dem aktuellen Sachstand in der Angelegenheit um das Vereinshaus und die vom Investor Fa. Betz geplante Bebauung des Telekom-Areals. OB Zeitler sagte zur nächsten GR Sitzung einen Bericht zu. In einer weiteren Frage mahnte Herr Irmscher, ebenfalls Bewohner an der Langgasse, an, dass die Bürger dort in alle Entscheidungen einbezogen werden wollen.

Frage: Frau Müller-Hausser berichtete über ein neues Verbotsschild am Kinderspielplatz beim Rehgehege, nach dem Mittags ein Spielverbot herrsche und es Jugendlichen ab 14 Jahren verboten sei, die bei ihnen beliebten Tischtennisplatten zu benutzen. Sie wohne unmittelbar daneben und fühle sich nicht gestört. Wer das Schild eingefordert habe, wollte sie wissen.
Wir meinen: Kinder sind keine Störelemente, geringer Schallpegel ist eigentlich normal. Wer sich darüber beklagt, war vermutlich nie selbst ein Kind.


Donnerstag, 11. April 2019

BÜB+ bei den Goldbachern

Immer wieder liest man, hört man von den leider ungehörten Problemen der Goldbacher Bürger: Sei es die uralte Kapelle, der man mit breiten Wegen für LGS Besucher "zu nahe rücken" will. Oder die 8 Meter Hecke, die in der gesetzlichen Schonzeit trotzdem entfernt wurde. Oder es geht schlicht auch um das Goldbacher "Strändle", das man den Einwohnern nehmen will.

Gut besucht war die Diskussion mit der BÜB+
Architekt Braungardt beschreibt die 1200 Jahre alte Kapelle

Für die BÜB+ sind diese Themen ein Anlass gewesen, sich mal vor Ort mit den Goldbachern zu treffen. Und das Interesse war sehr groß, etwa 30 Anwohner trafen sich an der Kapelle. Gassenpfleger Hubert Regenscheit führte die BÜB+ Gäste in die Themen ein. Er erzählte, dass das "Strändle" schon vor Jahrhunderten die Tränke für das Vieh der eigenständigen Gemeinde Goldbach war, zumindest bis zum Bau der Straße und der Bahnlinie. Danach nutzen und pflegten es die Goldbacher selbst als Badeplatz, sorgten für Ordnung und Sauberkeit. Damit im Umfeld der am ganzen Bodensee bedeutendsten historischen Kapelle aus dem 8. Jahrhundert kein Tummelplatz für Partymacher entsteht, bekamen nur die Goldbacher Familien einen Schlüssel, auf Nachfrage auch Gäste und auch Hödinger Bürger.
Dieses kleine Privileg will man nun den Goldbachern nehmen, laut Stadtverwaltung soll es nach der LGS öffentlich zugänglich für alle werden. Die Goldbacher sorgen sich, fürchten neben wild parkenden Autos eine Vermüllung und sind der Meinung, dass Überlingen selbst genügend offene Badeplätze hat. Ganz unrecht haben sie damit wahrlich nicht.

Herr Schönenberger zeigt alte Zeichnunge
Die alte 1200 Jahre alte Kapelle sehen die Bürger auch in Gefahr. Früher, vor dem Bau der Bahn und der Straße, stand sie folgerichtig nach den Worten der Bibel: "Du bist Petrus, der Fels, auf den will ich meine Kirche bauen" auf einem Felsvorsprung zwischen Steilwand und See. Sie gehörte zu Konstanz und zum Kloster Reichenau, weshalb sie möglicherweise dem Weltkulturerbe Kloster Reichenau  zugehörig sein wird. Südlich der Kapelle liegt der alte, aufgelassene Friedhof der Goldbacher. Und ausgerechnet hier entlang soll nun eine Flaniermeile in 2,0 Meter Breite entstehen, obwohl es nördlich um das Gebäude herum eine gut begehbare Wegeführung gibt. Die Sorge der Goldbacher: "Das soll ein bequemer Fahrradweg werden!"
Nicht schön: Abtrennung zum LGS Gelände

Genau das will man verhindern, schrieb diverse Briefe an Stadt und LGS GmbH, bat um Mitteilung, was denn nun tatsächlich geplant sei. Schlüssige Antworten erhielt man keine, was die Goldbacher total verärgert. Sauer ist man allerdings auch auf den Eigentümer der Kapelle, die Überlinger katholische Kirchengemeinde. Deren Stiftungsrat hat nämlich dem südlichen Weg und dem damit zu erwartenden Trubel zur LGS zugestimmt. Dabei sollte dieser Stiftungsrat eigentlich froh sein, dass die Kapelle überhaupt noch steht: Denn mindestens schon zwei Mal, (1821)1829 und 1885, wollte man dort das Kirchlein aus Kostengründen loswerden, abreissen. Schon damals wehrten sich die Goldbacher erfolgreich. Alleine deshalb reklamieren sie heute auch ein Mitspracherecht über das aktuelle Geschehen.

Bei all diesen Sorgen fällt kaum noch groß ins Gewicht, dass bei der LGS GmbH plötzlich (nach 2-3 Jahren...) erkannt wurde, dass eine alte dichte Hecke auf der Länge von immerhin 8 Metern die Pläne stört. Seltsam, dass trotz Verbot in der "Schonzeit" die Stadt Überlingen das Roden trotzdem genehmigte. Auch diese Pläne würden die Goldbacher gerne mal sehen.
Nur noch dicke Baumstümpfe, absolut gesund: In der Schonzeit wurde gnadenlos gerodet

Mittwoch, 10. April 2019

Überlingen: Essbare Stadt?

"Die Essbare Stadt Andernach ist in ihrer Art einzigartig. Quer durch das gesamte Stadtgebiet können sich Besucherinnen und Besucher, Bürgerinnen und Bürger zunächst an den blühenden Nutzpflanzen erfreuen, die sie dann später, wenn alles reif ist, auch ernten dürfen. Überall in der Bäckerjungenstadt stößt man auf das Thema Essbare Stadt."



Es ist einfach phantastisch, welche guten Vorschläge an uns herangetragen werden, nachdem wir unsere Aktion "mehr Bienenwiesen in Überlingen" gestartet hatten. Ein Hinweis auf die "Essbare Stadt Andernach" ist die jüngste tolle Idee. Zum Nachmachen höchst geeignet!

Überlingen hat einen Ruf als Gartenstadt, wurde vor genau 15 Jahren zur ersten deutschen Stadt zur  "Gentechnikfreien Landschaft" erklärt (ist sie es noch??) und hat im nächsten Jahr eine Landesgartenschau. Und danach? Überlingen ist Mitglied der "Citta Slow" Vereinigung - was täte besser dazu passen, als so ein Konzept der "Essbaren Stadt" aufzugreifen, nachzumachen?

Die Bilder zeigen Ecken in der Stadt Andernach. Solche Winkel und Ecken hat Überlingen in Massen und wir sind überzeugt, dass es viele Bürger gibt, die Spaß daran haben, an so einem Konzept mitzumachen.

Hier können Sie mehr über das Konzept in Andernach lesen.


Montag, 8. April 2019

Gärten des Grauens

Nachdem er unseren Blogbeitrag "Bienenwiesen für Überlingen" gelesen hatte, meldete sich ein Leser bei uns. Er hatte im SWR Radio einen Beitrag gehört mit Uwe Soltau. Der Biologe sammelt Fotos von "Gärten des Grauens", tote Schotterwüsten in deutschen Gärten. Er zeigt sie u.a. auf seiner Facebook Seite. Wir sagen: So etwas gehört verboten, es ist eine Sünde an der Natur.

Tun wir und Sie etwas dagegen: Säen Sie unsere Bienenwiese-Mischung wenigstens in ein kleines Stück Ihres Gartens ein. Die Samen dazu schenken wir Ihnen am kommenden Samstag an unserem Marktstand in der Münsterstraße.

Bremen sagt Schotterwüsten den Kampf an, will sie verbieten.

Donnerstag, 4. April 2019

WVÜ untersagt die Blumenwiese-Samen Aktion

Die Aktiven der BÜB+ hatten geplant, am kommenden Sonntag gratis Tütchen mit Bienenwiese-Samen zu verteilen, um damit die Bürger zu ermuntern, ihre Gärten naturfreundlich zu gestalten. Wir berichteten.

Kann noch nicht sofort eingesät werden...
Auch sollten Möglichkeiten erörtert und abgefragt werden, wo im öffentlichen städtischen Bereich brachliegende Grünflächen zu insektenfreundlichen Blühwiesen umgestaltet werden könnten, statt sie lediglich mehrfach im Jahr abzumähen.

Leider hat uns der WVÜ als Veranstalter des zeitgleich stattfindenden "Überlinger Frühling" diese Aktion untersagt. Daher müssen wir sie zwar für diesen Termin absagen, was aber nicht gänzlich absagen bedeutet. Wir werden am Samstag, 13.4. während der Marktzeit in der Münsterstraße/Hofstatt präsent sein.

Dienstag, 2. April 2019

Biodiversität-Artenvielfalt: Nur ein Begriff?

Viel wird gesprochen und geschrieben über Biodiversität, die Artenvielfalt in der Natur. Um was geht es eigentlich? Was bringen Bienenwiesen in der Stadt? Ihre BÜB+ stellt die Fragen, findet Antworten.


300 qm Natur- und Bienenwiese in Nußdorf, beim Dorfgemeinschaftshaus: Leider nur eine Fotomontage

Wo sind all die Bienen und Vögel hin?

Pflegeleicht, tot, in BW illegal?
Ist Ihnen auch schon mal aufgefallen, dass nach einer sommerlichen Autofahrt viel weniger Insekten an der Frontscheibe "kleben" als es früher der Fall war? Dass in unseren Gärten kaum mehr Bienen summen, noch weniger Hummeln? Dass wir im Frühling und Sommer morgens nicht mehr von lautem Vogelgezwitscher geweckt werden? Woran liegt das? Ganz einfach: Es gibt viel weniger Insekten (und damit Bienen) als früher und daher viel weniger Vögel, weil diesen schlicht das Futter für sich und den Nachwuchs fehlt.
Jetzt könnte man die "bösen" Landwirte beschuldigen, die ihre Felder zu intensiv unkrautfrei halten, damit der Ertrag steigt. Sie müssen es aber, denn wir, die Verbraucher, wollen möglichst billige und billigste Lebensmittel. Aber auch wir selbst sind es schuld: Immer mehr -in BW illegale(!)- öde und grünlose Steingärten gibt es, immer weniger Naturgärten, in denen Insekten, Bienen und damit die Vögel sich richtig wohlfühlen. Wunderbare Ausnahmen bestätigen die Regel. Ein Beispiel: (Villa Elmenhorst, Überlingen)

Artenvielfalt auch in der Stadt!

Nicht nur in den privaten Gärten wären schon wenige Quadratmeter Bienenwiese eine tolle Sache. Noch viel mehr Fläche gibt es im öffentlichen Raum. Mühselig und aufwändig werden diese mehrfach im Jahr gemäht. Warum wandelt man sie nicht zu Blütenwiesen um? Das erfreut nicht nur das Auge der Menschen, sondern hilft den Bienen und Vögeln. Wir haben eine kleine Rundfahrt gemacht und geschaut, wo Flächen zur Verfügung stehen. Nicht nur am Dorfgemeinschaftshaus in Nußdorf - siehe unsere Fotomontage oben. So schön könnte(!) es sein.
Überlingen Stadtgraben
Überlingen Stadtgraben

Wir schenken Ihnen 1-2qm Bienen-Blumenwiese !

Am kommenden verkaufsoffenen Sonntag, 7.4.2019 von 13-18 Uhr, ist die BÜB+ mit einem Infostand an der Münsterstraße/Hofstatt.
Besuchen Sie uns und wir schenken Ihnen ein Tütchen mit Bienenwiese-Samen.

Stellen Sie sich vor: In 500 Gärten entstehen jeweils nur 2 qm Blumenwiese- das ergibt 1000qm Lebensraum für Bienen und Insekten.

Möchten Sie mehr Information zum Thema Biodiversität im städtischen Raum?
Stadtgrün_Naturnah
Broschüren dazu (download)
Städte und Gemeinden im Wandel 
Naturgarten e.V.

Säen statt mähen!

Die BÜB+ wird sich im Gemeinderat der Stadt massiv für die Umwandlung von grünen Brachflächen hin zu Blühwiesen einsetzen. Bitte helfen Sie uns dabei, mit Ihren Stimmen für die BÜB+.
Überlingen Stadtgraben beim Parkhaus Stadtmitte

Gentechnikfreie Zone Überlingen?

Erinnern Sie sich? Vor ziemlich genau 15 Jahren war Überlingen ein Vorbild für ganz Deutschland: Als erste Stadt wurde die ganze Gemarkung von Überlingen zur gentechnikfreien Zone erklärt. 70 landwirtschaftliche Betriebe, Erzeuger, Vermarkter machten mit, ohne Ausnahme. An den Ortseingängen wurden Schilder montiert: "Gentechnikfreie Landschaft". 
Überlingen Seestraße

Wo sind die Schilder hin?

Wie aktiv wird diese Vereinbarung noch eingehalten? Wird auch heute, 15 Jahre danach, noch immer ausschließlich Gentechnikfrei produziert?  Leider sind die "Macher" von damals nicht mehr in Überlingen: Cornelia Wiethaler als Organisatorin, Eloas Lachenmayr (der "Überlinger Barde") als emsiger Unterstützer.

Wieder Vorbild sein!

Am Kreisverkehr Nußdorfer Straße
Auch jetzt könnte Überlinger wieder ein  - im wahrsten Sinne des Wortes - leuchtendes Vorbild sein. Die Stadt mit der größten Fläche für Blumen-, Natur- und Bienenwiesen. Eigentlich ein Thema für eine Landesgartenschau.


Am Schättlisberg beim Montessori Kindergarten

Owinger Straße



Nur wenige Beispiele

Sie zeigen aber die Möglichkeiten auf! An unserem Infostand am verkaufsoffenen Sonntag am 7.4 von 13-18 Uhr können Sie auf einem vorbereiteten Formular weitere Vorschläge für Standorte von Blühwiesen machen. Wir werden die Vorschläge sammeln und weiterleiten.


Download eines Informationsblattes mit der Möglichkeit, uns Vorschläge für Blumenwiesen Standorte zu machen.
Artikel zu Bienen, "Welt" online 
Naturgarten e.V.










Warum die Bienen für uns so wichtig sind:

Nußdorf  Zum Hasel
„Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr.“

(Albert Einstein, 1949)





Nußdorferstraße, Zufahrt zum Osthafen

Überlingen, Holzschnitzelheizanlage