Freitag, 15. Juli 2016

Rufmord?

Das WOCHENBLATT aus Friedrichshafen berichtet in der aktuellen Ausgabe über die Diskussion zur LGS. Leider sehr einseitig und insbesondere nimmt die Redakteurin Frau Dorn unfaire Gerüchte  über den BÜB Sprecher Dirk Diestel auf und gibt sie ungeprüft in die Öffentlichkeit. Die BÜB nimmt ihr gegenüber Stellung dazu:

Sehr geehrte Frau Dorn,
Mit einiger Überraschung haben wir Ihren Artikel im Wochenblatt zur Debatte LGS Überlingen gelesen. Leider geben Sie hier ungeprüft unwahre Behauptungen wieder, denen Herr Diestel als Sprecher der BÜB sich immer wieder erwehren muss. Es ist für uns unverständlich, wie eine sorgfältige Redakteurin derartigen Behauptungen aufsitzen und die dann noch ungefiltert weiterverbreiten kann. Was Sie hier tun, grenzt an Rufmord.
Herr Diestel erklärt dazu:
"Die TGÜ, Tauchgruppe Überlingen, die ich erst seit einigen Monaten als Vorstand vertrete, hat seit 43 Jahren einen Nutzungsvertrag über das kleine Ufergrundstück, auf dem ich Sie kürzlich begrüßen konnte. Schon vor dem Bürgerentscheid 2013 zur LGS hat sich die TGÜ zu Gunsten der LGS ausgesprochen. Sie können dies im Südkurier Artikel nachlesen:Unmittelbar nach dem BE hat sich die TGÜ mit dem damaligen Bürgermeister Brettin und dem Chef des Überlinger Grünamtes, Herrn Leitner mehrfach getroffen. Herr Leitner ist heute Geschäftsführer der LGS GmbH. Wir haben damals unsere aktive Unterstützung angeboten und auch, dass wir unser Plätzle der LGS zur Verfügung stellen, wenn es benötigt wird. Im Gegenzug erbaten wir ein Alternativgrundstück, das nicht mal direkt an der Wasserkante sein muss. Natürlich scheint Herr Leitner davon heute nichts mehr wissen zu wollen.
Falls Ihnen auch berichtet wurde, ich mache das alles nur, weil ich für meinen Wohnwagen meinen billigen Dauerstellplatz auf dem Überlinger Campingplatz zurück haben möchte: Ich besitze keinen Wohnwagen, habe keinen Dauerstellplatz und habe noch nie auf dem Überlinger Campingplatz übernachtet! Dieses Gerücht wird auch gestreut. Wenn einem die sachlichen Argumente fehlen, versucht man, den Beteiligten irgend etwas anzuhängen. Schade, dass Sie sich vor diesen Karren haben spannen lassen."

Es kann also keinesfalls die Rede davon sein, dass die etwa 100 Mitstreiter der BÜB dies alles für ein kleines Taucherplätzle machen, auch nicht Herr Diestel.  Es scheint unvorstellbar, dass es Menschen geben kann, die uneigennützing für eine Sache aktiv sind. Die historische Trockenmauer, für die wir uns einsetzen, ist übrigens 300 Meter lang, davon betrifft nur ein kleiner Bruchteil das Taucherplätzle.

Auch einige andere Details Ihrer Berichterstattung sind sehr einseitig. Was die Bäume betrifft, sollten sie sich bitte mal diese Dokumente anhören, bzw. anschauen. Sie widerlegen die Behauptungen der Stadt und der Planer, stützen dagegen unsere, dass die Bürger vor dem BE nicht richtig informiert wurden:
Frau Mommsen vor dem Bürgerentscheid
Amtliches Mitteilungsblatt unmittelbar vor dem Bürgerentscheid
Text in einer städtischen Broschüre an alle haushalte vor dem BE 2013!

Über eine mutige Richtigstellung im Wochenblatt würde die BÜB sich freuen.


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