Mittwoch, 2. November 2016

Nur ein Gerücht?

Normalerweise "gut informierte" Kreise berichten, dass die Geschäftsführerin der LGS Öhringen, Frau Stoll-Zeitler, ab dem 17. Januar 2017 die Stelle der Geschäftsführerin von der BW_Grün GmbH übernehmen soll. Sie würde damit Herrn Richter ablösen, der in dieser Funktion bisher der zweite Geschäftsführer (neben Roland Leitner) der LGS-Überlingen GmbH war.
Soweit wäre dies noch nichts besonderes. Die Geschäftsführer der Landesgartenschauen haben bisher immer ein gutes neues Plätzchen gefunden. Meist zu Recht, da sie dafür in der Regel auch qualifiziert sind.

Also alles kein Problem, wenn da nicht etwas sehr Bedenkliches zu beachten wäre: Der Ehemann von Frau Stoll-Zeitler ist der Überlinger OB Kandidat Jan Zeitler, der offen von der CDU nahen Jungen Union und von seiner eigenen Partei, der SPD unterstützt wird. Zumindest finanziell wird er auch von der Freien Wählervereinigung Überlingen unterstützt.

Sollte Herr Zeitler also OB in Überlingen werden, wird er in dieser Funktion automatisch Vorsitzender des Aufsichtsrates (das Kontrollorgan !) der LGS Überlingen GmbH. Er müsste also in dieser Funktion die Arbeit der LGS GmbH kontrollieren und damit die seiner Ehefrau. Und das wäre dann sicherlich nicht so gut, zumal die Aufsichträte immer nichtöffentlich tagen. Interessenskonflikte zwischen der Stadt Überlingen und der LGS GmbH sind da eigentlich kaum zu vermeiden.

Daher der BÜB Appell an das Ehepaar Zeitler: Sollte an diesem Gerücht etwas dran sein, muss entweder Herr Zeitler umgehend seine OB Kandidatur zurück ziehen, oder seine Frau sollte auf die Übernahme des Amtes als Geschäftsführerin der LGS Überlingen GmbH verzichten.

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