Samstag, 9. Februar 2019

Nein, so bitte nicht!!

Liebe Gemeinderäte, liebe Mitglieder des Bauausschusses,

am Montag liegt es in Ihrer Hand, ob ein Stück Überlinger Geschichte unwiderruflich zerstört wird.

Sie sollen entscheiden,
  • Ob das Bauvorhaben Gartenstraße 5-7 sanierungsrechtlich genehmigt wird oder nicht. 
  • Ob vorher noch, wie von Baubürgermeister Längin öffentlich versprochen, der mobile Gestaltungsbeirat gehört wird oder nicht. 
  • Ob das kunsthistorische Ensemble der berühmten Mezger`schen Werkstätte mit dem unglaublich schönen Skulpturengarten zerstört wird oder nicht.
  • Ob der Blick von der Gartenstraße zum Gallerturm zerstört wird oder nicht.
  • Ob der Blick vom Garten hinter dem Ü-Punkt zur Altstadt zerstört wird oder nicht. Und:
  • Ob Sie ein Herz für die Überlinger Altstadt haben-oder nicht.
Die Hangkante, der Mezgergarten: Links, wie man es seit Ewigkeit kennt und liebt, rechts für immer zerstört!
Das neue Gebäude rechts ist aus dem Bauantrag entnommen und ungefähr maßstäblich in das Foto eingepasst. Es hat eine Höhe von deutlich über 13 Metern, die Giebelgestaltung entspricht in keinster Weise der Altstadtsatzung. Das sind auch nicht zwei, sondern eher drei Vollgeschosse. Noch im Rahmenplan von 1998, bis heute gültig, war der gesamte Mezgergarten von jeder Bebauung freigehalten. Ganz gezielt, um sowohl den Garten, als auch die Überlingen prägende Hangkante sichtbar und erlebbar zu erhalten.
Der Blick vom öffentlich zugänglichen Garten hinter dem Parkhaus West: Vorher freier Blick auf die Altstadt, jetzt zerstört!
Das westliche Gebäude 2, entnommen dem Bauantrag, etwa maßstäblich eingefügt. Die gelbe Fläche ist das vorhandene Gebäude, das entfernt werden soll. (im oberen Bild in Teilen hinter den Bäumen sichtbar)
Wir fordern:
  • Keine sanierungsrechtliche Genehmigung!
  • Umgehenden Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan!
  • Umgehenden Beschluss zu einer Veränderungssperre!
  • 100% Beachtung der Altstadtsatzung, ohne Befreiung! 
  • Beachtung der Empfehlungen des Gestaltungsaussusses: Maximal 2 Vollgeschosse und kleine Gebäudegrundflächen!
  • Ein aussagekräftiges Stangengerüst zur Verdeutlichung der Dimensionen!
  • Erhalt der Sichtbeziehungen zur Hangkante!
  • Erhalt des historischen Mezgergartens!
  • Schluss mit dem Bauspekulantentum in ganz Überlingen!
Mehr Information über die Mezger`schen Kunstwerkstätten

Kommentare:

  1. Tut mir leid, aber ich finde das geplante Objekt schön und auch
    dort nicht störend! Man kann sich an allem und jedem stören, aber
    wenn solche Verhinderer wie die BüB+ mit dem extrem linkslastigen
    Anhang, bzw. eigentlich die Bestimmer in der BüB+, sich durchsetzen,
    dann Gute Nacht Überlingen!

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  2. Wenn sie dieses Projekt schön finden, ist das Ihre persönliche Meinung, die Sie genauso äußern dürfen wie wir, die strikt dagegen sind. Wobei Sie dabei wohl wenig Gleichgesinnte haben in der Stadt. Eine angenommene Linkslastigkeit der BÜB+ ist ebenfalls Unsinn, denn wir halten uns grundsätzlich aus allen Diskussionen der Landes- oder Bundespolitik heraus, in denen Links und Rechts eine Rolle spielt. Wobei Links im Sinne von christlich oder sozial ja nicht gerade verwerflich ist. Schön übrigens, dass Sie uns nicht auch noch rechte Gesinnung vorwerfen.Dagegen grenzen wir uns nämlich noch entschiedener ab.

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  3. Hallo,
    die linkslastigkeit beziehe ich nicht auf Landes- oder Bundespolitik! Wer sozial ist/wäre, be-
    reichert sich nicht über Mitgliedbeiträge aus der Stadtkasse, dieses Geld sollte man lieber den Bedürftigen direkt zukommen lassen. Für mich ist dies bedenklich und nicht akzeptabel!

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  4. Es ist ein Bürgerrecht für jeden Bürger mit Sozialpass, dass die Stadt einen Beitrag zu einem Verein übernimmt. Welcher Art dieser Verein nun ist, ist vollkommen egal. Das Recht sollte man dem betroffenen Bürger schon zugestehen, dass er selbst entscheidet, wo er Mitglied sein möchte und wo nicht. Es ist nicht die Aufgabe eines Herrn Schlesies, dies zu entscheiden.

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  5. Ich entscheide dies nicht, aber ich finde es schäbig wenn ein Verein sich so Gelder zu Lasten der Allgemeinheit sichert. Dies ist eine unappetitliche Geschichte, selbstverständlich kann jede Person entscheiden wo sie Mitglied sein will, aber doch nicht zu Lasten der Steuerzahler, wenn es um einen Verein wie BüB + geht! Was bietet die BüB+ denn diesem Bedürftigen? Rechtsbe-ratungen dürfen sie ja keine machen. Das ist schäbig!

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  6. Den Beitrag zu dem Verein zahlt das Mitglied selbst. Ob und wie er/sie dies nun über den Sozialpass erstatten lässt, ist seine/ihre Sache. Wir selbst bieten Mitgliedern, die es nicht so dicke wie Dachdecker haben, eine 50% Ermäßigung. Und: Was soll an einer politischen Vereinigung unappetitlicher sein, als zum Beispiel bei einem gemeinnützigen Sportverein? Das ist doch Unsinn.
    Die Diskussion ist für mich damit beendet.

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  7. Das werde ich so publik machen und auch konkret bei der Stadt und den anderen Gemeinderats-
    mitgliedern bekannt machen!Ein z. B. Sportverein bietet etwas an, was bieten Sie denn dem Bedürftigen?

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  8. Politische Bildung und Betätigung! Wollen Sie nicht auch Mitglied werden? Könnte sich lohnen.

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  9. Aber dann sehr einseitig und teilweise auch verlogen, meiner Ansicht nach!
    Ich habe mich zurückblickend in einigen Ehrenämtern betätigt und keine Aufwands-entschädigungen dabei angenommen, grundsätzlich auf Entschädigungen verzichtet!
    Ich wäre bei der BüB nicht glücklich, da wie gesagt, die Ausrichtung mir persönlich zu
    linkslastig ist und zudem zu stark von gewissen Leuten dominiert wird.
    Man kann sich auch etwas einbilden!
    Nochmals ganz kurz, schauen Sie sich ihre Meinung zu Ferienwohnungen an, ihre Meinungen zu Investoren, ihre Meinungen was sein darf und was nicht. Ich mache mir dann schon Gedanken wenn ich lese, 11 qm Zimmer mit großem Balkon, 75 Euro am Tag, zuzügl. sonstige Kosten?
    Ach ja, wir vermieten auch, mit Sicherheit sozialverträglich und ohne staatliche Zuschüsse kassiert zu haben!
    Wir leisten unseren Beitrag direkt an Bedürftige entsprechend!

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