Samstag, 2. Juni 2018

Gesamtstädtisch denken???

Zu unserem Post zum Thema "gesamtstädtisch denken" (Stadtrat Robert Dreher) erhielten wir eine interessante Zuschrift, die das Thema nochmals beleuchtet:

"Nochmals zum Gesamtstadtrat Dreher (FWV):
Gesamtstädtisch denken heißt doch, die Stadt behutsam zu entwickeln unter Berücksichtigung vieler
Aspekte und Interessen. Es heisst nicht, dass zwei Bürgermeister und eine GR-Clique ihren Dickkopf durchsetzen.

Nebenbei:  27 Architektenentwürfe zum Westpark hatten gesamtstädtisch geplant, indem sie die historische Entwicklung und die denkmalgeschützte Platanenalle respektierten. Der Radikal-Plan von Frau Mommsen -der einzige, der sich nicht an die Wettbewerbs-Vorgaben hielt- und der die Stadt gespalten hat, wurde von einigen Dickschädeln kompromisslos durchgesetzt.

Gesamtstädtisch denken heisst aber immer, den Kompromiß zu suchen."

Dem ist nichts hinzuzufügen. Gelernt hat daraus weder der Stadtrat, noch die Verwaltungsspitze.

Dabei wäre es so einfach, den 3400 Bürgern, die für den Erhalt der Platanenallee und der alten Sandstein Trockenmauer gestimmt hatten, wenigsten ein klein wenig die Hand zu reichen: Indem man den letzten Rest der Trockenmauer erhält, anstatt ihn mit den Granitwacken aus Südtirol zuzuschütten. Im Bereich der zwei großen Linden kann man die Trockenmauer nämlich nicht entfernen, ohne die Bäume stark zu gefährden. Also will man sie zuschütten! Welch ein (teurer!) Unsinn.
Das letzte Stück Trockenmauer könnte gut integriert werden. Foto: J.Betten
Unser Appell: Kommen Sie den 3400 Bürgern entgegen, erhalten Sie den Rest der alten historischen Trockenmauer! Es ist immerhin ein Teil der alten Schutzeinrichtung für die Bodenseeuferbahn, die in dieser Form einmalig am ganzen See war. Eine Hinweistafel an Land könnte den LGS Besuchern zeigen, wie man im 19. Jahrhundert das Ufer schützte, ganz natürlich ohne Beton und Zement.

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