Donnerstag, 4. August 2016

Stuttgarter Zeitung berichtet

In der Stuttgarter Zeitung wird umfangreich über die Unterschutzstellung der Platanenallee berichtet. Ein Knaller: Architektin Mommsen erklärt, dass sie nicht informiert worden sei! Genauso unfassbar, wie das Verhalten der Verwaltung gegenüber den Bürgern und dem Gemeinderat!
Die StZ veröffentlicht auch eine Grafik der LGS GmbH, wie das Bodenseeufer aussehen "könnte", niemals aber so sein wird:
  • Die drei Mauern zwischen den drei Terrassen sind jeweils 70cm hoch, da kann niemend drauf laufen wie im Bild. Zum passieren sind 4-5 Treppenstufen eingeplant. Das ist in den Plänen der LGS GmbH eindeitig auch so gezeichnet. Das muss deshalb so sein, weil darunter in der Mitte der jetzigen Straße die dicken Kanalisationrohre verlaufen, die ohne Millionenaufwand nicht verlegt werden können. Man muss Höhe gewinnen, damit die Rohre überdeckt bleiben.
  • Was wie Sand aussieht, sind dicke Kiesbollen, selbst in der mittleren Terrasse noch 60-80mm dick. In der untersten Terrasse sollen selbst dort, wo schon jetzt im östlichen Bereich eine Art "Strand" besteht, weitflächig Röricht (Weiden) gepflanzt werden. Seezugang unmöglich.
  • Die ersten zwei Terrassen sind laut Plan 8-12 Meter breit, der hier riesig dargestellte Rasen aber nur noch 6-8 Meter!
  • Bei Normalwasser steht die erste Terrasse voll unter Wasser, bei mittlerem Hochwasser die zweite nahezu auch. Bei einem Hochwassser wie 1999 steht auch der Rasen unter Wasser. Damit hätte Überlingen dann die größte Kneippanlage in Deutschland.
  • Das Bild zeigt den Wasserstand im Winter, also ganz unten. Seltsamerweise sind die Bäume grün.

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