Mittwoch, 3. August 2016

Pressemitteilung der BÜB

Auf Grund des Skandals, dass die Verwaltungsspitze und die LGS GmbH den Bürgern 6 Wochen lang die Existenz der Unterdenkmalschutzstellung der Platanenallee verheimlicht hat, schreibt die BÜB diese Pressemitteilung:

So sehr die BÜB den Schutz der Platanenallee begrüßt und sich freut, so sehr sind wir entsetzt über das unglaubliche Verhalten unserer Verwaltungsspitze und der LGS GmbH.
Die OB Frau Becker, Herr BM Längin und die LGS Geschäftsführer Leitner und Richter wissen seit Mitte Juni , dass die Baumallee unter Denkmalschutz steht. Zu dem Zeitpunkt hatten engagierte Bürger bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass es eine Tragödie wäre, für eine LGS so viele sehr alte  Bäume zu fällen und eine stadthistorisch bedeutende Trockenmauer restlos zu entfernen. Es gab keine Gesprächsbereitschaft. Daraufhin gründeten wir die BÜB, um unserer Forderung Nachdruck zu verleihen, erfolglos. Die BÜB startete die Unterschriftenaktion für das Bürgerbegehren mit einer Ausstiegsklausel im Falle eines Kompromisses, wurde daraufhin von der Verwaltung , den Gemeinderäten und der LGS gedrängt, dies nicht zu machen, weil sonst angeblich die LGS gefährdet sei. Die Aktiven der BÜB wurden persönlich beschimpft, einige gaben uns keine Hand mehr, andere bedienten uns im Restaurant nicht. Freundschaften zerbrachen, weil man unterschiedlicher Meinung war. Selbst innerhalb von Familien stritt man sich. Unsere Oberbürgermeisterin sah und wusste dies alles, sagte nichts. Sie leitete Gemeinderatssitzungen mit regelmäßigem „Bericht zur LGS“, sagte auch dort nichts. Sie leitete mindestens eine Bürgerversammlung zum Thema, sagte wieder nichts. Frau Becker hat es tatsächlich in Kauf genommen, dass sich in unserer Stadt ein Graben auftut, obwohl sie es mit einem Funken Mut  in der Hand gehabt hätte, den Disput von heute auf morgen zu beenden. Nicht einmal unsere mehrfachen Angebote auf Gespräche nahm sie an, lehnte jeden Kompromiss strikt ab. So darf eine OB nicht mit den Bürgern und nicht mit dem Gemeinderat umgehen, das ist nicht nur unverantwortlich, das ist mit einer ordentlichen Amtsführung unvereinbar und erfordert ihren Rücktritt. Chancen auf Wiederwahl hat sie ab sofort ohnehin nicht mehr. Auch die Herren Längin, Leitner und Richter sollten sich Gedanken machen, ob ihr Verhalten noch ihrer Position angemessen ist. Wer in diesen Positionen Bürger belügt und hintergeht, hat das Recht verspielt, für diese Bürger tätig zu sein.


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