In der Gemeinderatssitzung wurde bereits vor der Sitzung über den TOP 5 beraten. Frau Becker argumentierte wohl, dass die BÜB oft den Wunsch geäußert habe und sie dies als Antrag auffassen würde. Die Gemeinderäte waren da mehrheitlich gegen die Stimmen der LBU/Grünen anderer Meinung und empfahlen der OB dringend, es nicht auf eine öffentliche Niederlage ankommen zu lassen und sie möge den TOP 5.1 zurück ziehen. So geschah es dann auch.
Damit hat jeder künftige OB die Möglichkeit, nach seinen Vorstellungen einen "Runden Tisch" einzuberufen. Bei einer zu erwartenden - und von Frau Becker beantragten - Ablehnung des Runden Tisches hätte kein künftiger OB die Chance gehabt, so ein Gremium einzuberufen. Die BÜB bedankt sich ausdrücklich bei den Fraktionen CDU, SPD, FDP, LINKE, FWV/ÜfA für diese einzig sinnvolle Entscheidung.
Die BÜB+ (Bürger für Überlingen e.V.) ist eine parteipolitisch, konfessionell und wirtschaftlich unabhängige Wählerinitiative. Unterstützer der BÜB+ kann jede Person sein, die unsere Werte, Ziele und Vorstellungen mitträgt. Wir verfolgen ausschließlich kommunalpolitische Ziele zum Wohle unserer Stadt und ihrer Bürger.
Freitag, 21. Oktober 2016
Samstag, 15. Oktober 2016
Der seltsame TOP 5
Da soll also am kommenden Mittwoch um 17 Uhr der Gemeinderat über einen "Antrag der BÜB auf Einrichtung eines Runden Tisches" beschlossen werden, den es gar nicht gibt. Natürlich, die BÜB hat vielfach so einen Runden Tisch erbeten, verlangt, gewünscht, damit man versuchen kann, in einem Kompromiss eine für alle tragbare Lösung zu finden. Aber Frau OB Becker hat dieses jedes mal konsequent abgelehnt.
Warum nun lässt sie über einen nicht existenten Antrag abstimmen? In der Sitzungvorlage lehnt sie es wieder konsequent ab, bittet um Zustimmung des GR. Ist das eine Taktik, sich im aktuellen OB Wahlkampf Rückendeckung für bürgerfeindliches Verhalten zu holen? Denn mit der so oft von ihr beschworenen Bürgernähe hat das nun wirklich nichts zu tun. Darüber reden kann man viel, aber sich an seine Zusagen (zu mehr Bürgerbeteiligung!) zu halten, ist ein anderes Thema.
Warum nun lässt sie über einen nicht existenten Antrag abstimmen? In der Sitzungvorlage lehnt sie es wieder konsequent ab, bittet um Zustimmung des GR. Ist das eine Taktik, sich im aktuellen OB Wahlkampf Rückendeckung für bürgerfeindliches Verhalten zu holen? Denn mit der so oft von ihr beschworenen Bürgernähe hat das nun wirklich nichts zu tun. Darüber reden kann man viel, aber sich an seine Zusagen (zu mehr Bürgerbeteiligung!) zu halten, ist ein anderes Thema.
1. Spatenstich im Westpark
Die Stadt lädt ein zum 1.Spatenstich im Westpark. Das mutet zwar seltsam an, wenn man die gewaltigen Grabungs- und Abrissarbeiten im Bereich des ehemaligen Campingplatzes sieht, doch man will halt feiern. Vielleicht hatte der Herr Minister Hauk, der aus Stuttgart kommen will, auch keine Zeit vorher.
Wenn wir schon eingeladen sind, sollten die Freunde der BÜB natürlich auch kommen. Vielleicht in Trauerkleidung für die sterbenden Bäume? Oder zumindest einem schwarzen Trauerflor am Arm? Zeigen wird dem Herrn Minister doch auch mit dem einen oder anderen Plakat, was mindestens 3500 Bürger davon halten, dass für eine LGS 160 Bäume gefällt werden. Darunter eine unter Denkmalschutz stehende Platanenallee.
Termin: 20. Oktober, 14 Uhr, Eingang Campingplatz.
Wenn wir schon eingeladen sind, sollten die Freunde der BÜB natürlich auch kommen. Vielleicht in Trauerkleidung für die sterbenden Bäume? Oder zumindest einem schwarzen Trauerflor am Arm? Zeigen wird dem Herrn Minister doch auch mit dem einen oder anderen Plakat, was mindestens 3500 Bürger davon halten, dass für eine LGS 160 Bäume gefällt werden. Darunter eine unter Denkmalschutz stehende Platanenallee.Termin: 20. Oktober, 14 Uhr, Eingang Campingplatz.
Nach fast 8 Wochen kam der Bescheid
Nahezu 8 Wochen - nach der Gemeinderatssitzung am 15.8.2016 - brauchte die Stadtverwaltung, um den schriftlichen Bescheid über die Ablehnung des Bürgerbegehrens erstellen. Am 7.10. geschrieben, traf er bei den Vertrauensleuten des Bürgerbegehrens am 10.10.2016 ein. Die BÜB vermutet eine Taktik als Grund für die lange Bearbeitungszeit. Denn man kann natürlich erst dann gegen einen Bescheid Widerspruch einlegen oder klagen, wenn der Bescheid vorliegt. So hat sich bewahrheitet, was Baubürgermeister Längin schon in einem Gespräch Ende August so formulierte: "Sie werden verstehen, dass wir es nicht eilig damit haben!". Das zum Thema Bürgernähe.
Wie auch immer, die BB wird gegen die unserer Meinung nach nicht zutreffenden Begründungen Widerspruch einlegen. Damit nicht vor Abschluss eine Rechtsmittelverfahrens "tabula rasa" gemacht werden kann, also vollendete Tatsachen durch Fällung von Bäumen, wird die BÜB auch einen Antrag auf einstweilige Anordnung beim VG Sigmaringen stellen.
Wie auch immer, die BB wird gegen die unserer Meinung nach nicht zutreffenden Begründungen Widerspruch einlegen. Damit nicht vor Abschluss eine Rechtsmittelverfahrens "tabula rasa" gemacht werden kann, also vollendete Tatsachen durch Fällung von Bäumen, wird die BÜB auch einen Antrag auf einstweilige Anordnung beim VG Sigmaringen stellen.
Fragen an die OB Kandidaten
Die BÜB hat an die vier Kandidaten für die OB Wahl einige Fragen zum Thema Platanenallee, Trauerweiden und Uferbastion gestellt, mit der Bitte, diese bis zum kommenden Dienstag zu beantworten. Sie werden diese Antworten dann hier lesen können.
Die Fragen:
1. Wie werden Sie als gewählte/r OB mit dem Willen der mindestens 3500 Bürger umgehen? Werden Sie deren Wunsch nach Erhalt der Allee und der Trockenmauer akzeptieren, gegebenenfalls einem Bürgerentscheid zustimmen?
2. Wie werden Sie auf den durch das Landesdenkmalamt mehrfach bestätigten Status der Platanenallee als Kulturdenkmal reagieren? Werden Sie der Forderung des LDA auf Erhalt zustimmen?
3. Sind Sie bereit, mit den Bürgern und der BÜB in eine offene Diskussion (runder Tisch) einzutreten, in der möglicherweise ein für alle vertretbarer Kompromiss gefunden werden kann?
4. Finden Sie es richtig, wenn für eine Umgestaltung des Ufers im Bereich Campingplatz mindestens 10 riesige Trauerweiden gefällt werden, obwohl trotz vollständiger Umsetzung der Mommsenplanung dort mindestens 4-5 der Bäume stehen bleiben könnten?
5. Finden sie es richtig, dass die im mittelalterlichen Stil erbaute Uferbastion - mit dem einzigen auch für Kinder sicheren und barrierefreien Seezugang - zu Gunsten einer Gestaltung durch eine „Zyklopenmauer“ abgerissen werden soll?
Die Fragen:
1. Wie werden Sie als gewählte/r OB mit dem Willen der mindestens 3500 Bürger umgehen? Werden Sie deren Wunsch nach Erhalt der Allee und der Trockenmauer akzeptieren, gegebenenfalls einem Bürgerentscheid zustimmen?
2. Wie werden Sie auf den durch das Landesdenkmalamt mehrfach bestätigten Status der Platanenallee als Kulturdenkmal reagieren? Werden Sie der Forderung des LDA auf Erhalt zustimmen?
3. Sind Sie bereit, mit den Bürgern und der BÜB in eine offene Diskussion (runder Tisch) einzutreten, in der möglicherweise ein für alle vertretbarer Kompromiss gefunden werden kann?
4. Finden Sie es richtig, wenn für eine Umgestaltung des Ufers im Bereich Campingplatz mindestens 10 riesige Trauerweiden gefällt werden, obwohl trotz vollständiger Umsetzung der Mommsenplanung dort mindestens 4-5 der Bäume stehen bleiben könnten?
5. Finden sie es richtig, dass die im mittelalterlichen Stil erbaute Uferbastion - mit dem einzigen auch für Kinder sicheren und barrierefreien Seezugang - zu Gunsten einer Gestaltung durch eine „Zyklopenmauer“ abgerissen werden soll?
Was berechnet eine Architektin?
Bereits 2012 machte die Architektin Frau Mommsen (Büro LA relais) ein Angebot für die Architektenleistungen für die LGS in Überlingen. Unklar ist, ob in den knapp 700.000€ netto auch schon das Honorar für die Promenadenumgestaltung enthalten ist. Wenn nicht, wird das Gesamthonorar etwa bei 1 Mio € liegen. Da die LGS GmbH solche Zahlen unter Verschluss hält, kann man nur Vermutungen aufstellen. Unkommentiert bleibt hier, ob sie dieses Honorar "verdient" hat oder nicht.
Dienstag, 11. Oktober 2016
Bäume und ihr Einfluss auf das Stadtklima
In einem sehr interessanten Referat sprach Andreas Matzarakis über den Einfluss von Bäume auf dasStadtklima. Die "Kehler Zeitung", Magazin "Baden online" berichtet.
Ein Auszug (hier der ganze Text bei "Baden online", von Nina Saam)
"Doch Bäume werfen nicht nur Schatten. Sie speichern CO2, erhöhen durch Verdunstung die Luftfeuchtigkeit und filtern Schadstoffe aus der Luft, sie bieten Sicht- und Lärmschutz und tragen zur Erholungsqualität und dem ästhetischen Bild der Stadt bei. Anhand verschiedener Beispiele zeigte Matzarakis auf, wie stark die Stadtarchitektur das Mikroklima beeinflussen kann. So wurde eine Grünfläche an einem Platz in Freiburg gepflastert, was die gefühlte Temperatur um zehn Grad hochschnellen ließ. »Das sind zwei Wärmebelastungsklassen mehr«, warnte Matzarakis. In Valencia dagegen wurde eine Straße durch weiße, zwischen den Häusern aufgespannte Stoffbahnen abgeschattet. Die gefühlte Temperatur sank dadurch um zehn Grad.
Appell an Stadtplaner
Er appellierte an die Stadtplaner, mit der Wissenschaft zusammenzuarbeiten. »Viele Infos sind bereits verfügbar«, sagte er. »Es gibt konkrete Zahlen, die die Gesundheit und das Wohlbefinden des Menschen betreffen.« Auf die Frage eines Bürgers, wie viel CO2 denn ein 20 Meter hoher Stadtbaum speichere, hatte er allerdings keine Zahl parat. Das sei aber auch nicht sein Forschungsgebiet. »Mich interessiert die Zahl, wie viele Rentner wie lange in seinem Schatten sitzen und so dem Hitzestress entgehen können«, sagte er. Man könne mit einfachen Maßnahmen bereits viel erreichen - und Bäume gehörten definitiv dazu."
Dem ist nichts hinzuzufügen. Außer, dass man es in der Überlinger Verwaltung, bei der LGS GmbH und im Büro LA relais lesen sollte.
Ein Auszug (hier der ganze Text bei "Baden online", von Nina Saam)
"Doch Bäume werfen nicht nur Schatten. Sie speichern CO2, erhöhen durch Verdunstung die Luftfeuchtigkeit und filtern Schadstoffe aus der Luft, sie bieten Sicht- und Lärmschutz und tragen zur Erholungsqualität und dem ästhetischen Bild der Stadt bei. Anhand verschiedener Beispiele zeigte Matzarakis auf, wie stark die Stadtarchitektur das Mikroklima beeinflussen kann. So wurde eine Grünfläche an einem Platz in Freiburg gepflastert, was die gefühlte Temperatur um zehn Grad hochschnellen ließ. »Das sind zwei Wärmebelastungsklassen mehr«, warnte Matzarakis. In Valencia dagegen wurde eine Straße durch weiße, zwischen den Häusern aufgespannte Stoffbahnen abgeschattet. Die gefühlte Temperatur sank dadurch um zehn Grad.
Appell an Stadtplaner
Er appellierte an die Stadtplaner, mit der Wissenschaft zusammenzuarbeiten. »Viele Infos sind bereits verfügbar«, sagte er. »Es gibt konkrete Zahlen, die die Gesundheit und das Wohlbefinden des Menschen betreffen.« Auf die Frage eines Bürgers, wie viel CO2 denn ein 20 Meter hoher Stadtbaum speichere, hatte er allerdings keine Zahl parat. Das sei aber auch nicht sein Forschungsgebiet. »Mich interessiert die Zahl, wie viele Rentner wie lange in seinem Schatten sitzen und so dem Hitzestress entgehen können«, sagte er. Man könne mit einfachen Maßnahmen bereits viel erreichen - und Bäume gehörten definitiv dazu."
Dem ist nichts hinzuzufügen. Außer, dass man es in der Überlinger Verwaltung, bei der LGS GmbH und im Büro LA relais lesen sollte.
Ein 100 Jahre alter Baum, was leistet er?
Ein 100 Jahre alter Baum leistet enorm viel, hier kann man es nachlesen:
Leistung eines 100jährigen
Wie viele Bäume ersetzen einen 100jährigen Baum?
Ein vollwertiger Ersatz mit notwendigen 2000 jungen Bäumen wird demnach pro gefälltem Riesenbaum etwa 250.000€ kosten.
In Überlingen sollen aber noch 115 solcher Riesen gefällt werden.Ein vollwertiger Ersatz würde also knapp 29 Millionen Euro kosten.
Leistung eines 100jährigen
Wie viele Bäume ersetzen einen 100jährigen Baum?
Ein vollwertiger Ersatz mit notwendigen 2000 jungen Bäumen wird demnach pro gefälltem Riesenbaum etwa 250.000€ kosten.
In Überlingen sollen aber noch 115 solcher Riesen gefällt werden.Ein vollwertiger Ersatz würde also knapp 29 Millionen Euro kosten.
Lebensgefährlich
Was von den Planern von "freien Seezugängen" immer wieder ignoriert wird: Das Baden, insbesondere für ungeübte Schwimmer und Kinder, ist im Bereich des LGS Bürgerparks lebensgefährlich. Solange der Campingplatz da war und mit ihm viele "Aufpasser" war es noch vertretbar. In einem unbewachten Bürgerparks aber eben nicht mehr.
Unmittelbar vor dem Gelände fällt das Ufer extrem steil ab: Im östlichen Bereich senkrecht bis zu 60 Meter tief. Im Bereich des ehemaligen Campingplatzes ist die senkrechte Wand durch abgerutschtes Auffüllmaterial (vor dem Bau der Schutzmauer) durch eine sehr steile, extrem rutschige Halde ersetzt, die ebenfalls in große Tiefe führt.
Bis zu den aktuellen Bauarbeiten konnte man dort diese Schilder sehen. Man frat sich, ob diese dann zur LGS auch wieder aufgestellt werden. Die Versprechungen vom "freien Seezugang" mit Bademöglichkeit werden doch ad absurdum geführt! Gleichzeitig wird der einzige barrierefreie und sichere Seezugang (Sand!) mit der Bastion entfernt.
Unmittelbar vor dem Gelände fällt das Ufer extrem steil ab: Im östlichen Bereich senkrecht bis zu 60 Meter tief. Im Bereich des ehemaligen Campingplatzes ist die senkrechte Wand durch abgerutschtes Auffüllmaterial (vor dem Bau der Schutzmauer) durch eine sehr steile, extrem rutschige Halde ersetzt, die ebenfalls in große Tiefe führt.
Bis zu den aktuellen Bauarbeiten konnte man dort diese Schilder sehen. Man frat sich, ob diese dann zur LGS auch wieder aufgestellt werden. Die Versprechungen vom "freien Seezugang" mit Bademöglichkeit werden doch ad absurdum geführt! Gleichzeitig wird der einzige barrierefreie und sichere Seezugang (Sand!) mit der Bastion entfernt.
Donnerstag, 29. September 2016
Die Linden brauchen keine Heiligsprechung!
Architekt Jürgen Staud aus Salem befasste sich mit den zwei riesigen Linden, die bei einer Entfernung der Trockenmauer in Gefahr geraten. Er schreibt:
Muss die Natursteinmauer wirklich fallen ?
Die
Untersuchung des vorhandenen Baumbestandes und seines Umfeldes auf dem künftigen
LGS-Gelände war wohl doch etwas oberflächlich. Aber was hat die Mauer mit den
Bäumen zu tun ?
Auf
dem kleinen Grundstück östlich vor dem ehemaligen Campingplatz stehen zwei ca. 110
Jahre alte Sommerlinden die zwar nicht zum „Heiligtum“ erklärt wurden, wie Herr
Sorms als Demeter-Landwirt und Gemeinderat der LBU / Grünen vor einigen Tagen
bereits feststellte, doch sind sie im „Baumerhaltungsplan“ vom 24.5.16 immerhin
als „besonders erhaltenswert“ bzw. „erhaltenswert“ eingestuft und beide
zusätzlich als „Bäume mit Biotoppotential“ ausgewiesen. Bei ihren Größen von
ca. 30 m bzw. 35 m Höhe und einem Kronendurchmesser von ca. 18 m bzw. 20 m
braucht man hoffentlich nicht befürchten, dass sie bei der angekündigten
Neukartierung durch die Stadtverwaltung durch das Raster fallen.
Aber
zurück zur Mauer. Diese steht ca. 4,20 m bzw. 5,40 m von den Linden in Richtung
See entfernt. Linden haben eine Pfahlwurzel und zusätzlich weit ausladende
Seitenwurzeln um dieses Riesenbiotop nicht nur zu versorgen, sondern ihm auch einen
sturmfesten Stand zu geben. Beim Entfernen der heiß umkämpften Mauer und beim
Geländeabtrag, egal ob für einen Flachufer- oder Steiluferbereich, verlieren
die beiden als Naturdenkmal registrierten Linden, die mit ihren Kronen mind. 3,0
m über das Wasser ragen, ihre Standfestigkeit und werden Opfer einer
unüberlegten Handlung. Aus den LGS Plänen ist zu ersehen, dass der abgeschrägte
Uferbereich bis an die Baumstämme reichen soll.
Übrigens,
die beiden Linden bilden zusammen mit einer ebenfalls sehenswerten, seitlich
aus der Mauer wachsenden Zwillingspappel - mit ähnlichem Alter und 35 Meter Höhe - ein
Trio, das aus Seesicht eine markante Landmarke darstellt.
Diese
Tatsachen müssten doch auch eine LGS-Verwaltung sowie einen Gemeinderat
einschl. Demeter-Landwirt umstimmen und zu einem Kompromiss und einem Teilerhalt
der viel zitierten Natursteinmauer beitragen. Eine Besichtigung vor Ort ist jederzeit
möglich, denn das Grundstück ist jetzt frei zugänglich. Ein alter, schön gewachsener
Baum ist schon mit Respekt und Anerkennung zufrieden und benötigt keiner
„Heiligsprechung“.
Mittwoch, 28. September 2016
Robin Wood setzt sich für die Überlinger Bäume ein
Damit hätten nicht mal wir von der BÜB gerechnet: Die bekannte Umweltorganisation Robin Wood setzt sich für den Erhalt der Überlinger Platanenallee ein! Das Schreiben, dass an alle Stadträte und die OB ging, wurde auch uns zugespielt. Hier im Wortlaut:
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Becker,
sehr geehrter Gemeinderat der Stadt Überlingen,
in den letzten Wochen häuften sich bei uns in der Geschäftsstelle Anrufe von Menschen aus Überlingen, die sehr besorgt um die Veränderungen in ihrer Stadt sind, insbesondere bezüglich dem möglichen Fällen einer alten, denkmalgeschützten Platanenallee und dem Abbau der Trockenmauer im Rahmen des Umbaus für die Landesgartenschau 2020.
ROBIN WOOD e.V. ist eine gewaltfreie Aktionsgemeinschaft, die sich seit 1982 für den Schutz von Wald und Natur in Deutschland und weltweit einsetzt, und seit langem im Alleenschutz aktiv ist.
Es scheint uns höchst verwunderlich, dass gerade im Rahmen einer Ausstellung zu gelungenem Gartenbau und Landschaftsarchitektur alte kulturhistorische Stadtelemente mit großer Wichtigkeit für die Natur verschwinden sollen.
Alleen sind nicht nur landschaftsprägende Elemente, zu denen viele Menschen emotionale Erinnerungen und Bezüge haben, sondern gerade für die Kleinfauna höchst wichtig. Darüber hinaus bereichern sie in Städten durch den großen Erholungswert (Schattenspender), ihre Feinstaubfilterfunktion und frische Luft. Wir haben außerdem erfahren, dass hier streng geschützte Arten wie der Waldkauz gefunden wurden, und vermutlich mindestens drei Fledermausarten in den Bäumen ihre Wochenstuben haben.
Die sich erwärmenden Gesteine und die kleinen Ritzen der Trockenmauern können einen seltener werdenden Lebensraum für Reptilien, Amphibien, Insekten und Kleinsäugetiere bieten. Nach unseren Informationen wurde auch die streng geschützte Rote Liste-Art Zauneidechse nahe der Trockenmauer beobachtet.
Wer sich mit Ökologie beschäftigt, weiß um die Wichtigkeit der Erhaltung von alten Ökosystemen und die große Relevanz kleinflächiger Räume für Pflanzen und Tiere. Bitte lassen Sie uns wissen, wie Sie den Bedenken vieler Bürgerinnen und Bürger und des Naturschutzes entgegenkommen wollen.
Mit freundlichen Grüßen
Jannis Pfendtner
Waldreferent, ROBIN WOOD e. V.
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Becker,
sehr geehrter Gemeinderat der Stadt Überlingen,
in den letzten Wochen häuften sich bei uns in der Geschäftsstelle Anrufe von Menschen aus Überlingen, die sehr besorgt um die Veränderungen in ihrer Stadt sind, insbesondere bezüglich dem möglichen Fällen einer alten, denkmalgeschützten Platanenallee und dem Abbau der Trockenmauer im Rahmen des Umbaus für die Landesgartenschau 2020.
ROBIN WOOD e.V. ist eine gewaltfreie Aktionsgemeinschaft, die sich seit 1982 für den Schutz von Wald und Natur in Deutschland und weltweit einsetzt, und seit langem im Alleenschutz aktiv ist.
Es scheint uns höchst verwunderlich, dass gerade im Rahmen einer Ausstellung zu gelungenem Gartenbau und Landschaftsarchitektur alte kulturhistorische Stadtelemente mit großer Wichtigkeit für die Natur verschwinden sollen.
Alleen sind nicht nur landschaftsprägende Elemente, zu denen viele Menschen emotionale Erinnerungen und Bezüge haben, sondern gerade für die Kleinfauna höchst wichtig. Darüber hinaus bereichern sie in Städten durch den großen Erholungswert (Schattenspender), ihre Feinstaubfilterfunktion und frische Luft. Wir haben außerdem erfahren, dass hier streng geschützte Arten wie der Waldkauz gefunden wurden, und vermutlich mindestens drei Fledermausarten in den Bäumen ihre Wochenstuben haben.
Die sich erwärmenden Gesteine und die kleinen Ritzen der Trockenmauern können einen seltener werdenden Lebensraum für Reptilien, Amphibien, Insekten und Kleinsäugetiere bieten. Nach unseren Informationen wurde auch die streng geschützte Rote Liste-Art Zauneidechse nahe der Trockenmauer beobachtet.
Wer sich mit Ökologie beschäftigt, weiß um die Wichtigkeit der Erhaltung von alten Ökosystemen und die große Relevanz kleinflächiger Räume für Pflanzen und Tiere. Bitte lassen Sie uns wissen, wie Sie den Bedenken vieler Bürgerinnen und Bürger und des Naturschutzes entgegenkommen wollen.
Mit freundlichen Grüßen
Jannis Pfendtner
Waldreferent, ROBIN WOOD e. V.
Antrag auf Ausweisung als Naturdenkmal
BÜB stellt Antrag auf Ausweisung als Naturdenkmal für die Trauerweiden
Da aus der Bevölkerung immer mehr ein großes Unverständnis darüber artikuliert wird, dass die ca. zehn mächtigen, bis zu 60 Jahre alten Trauerweiden auf dem Campingplatz zusammen mit der im mittelalterlichen Stil errichteten Uferbastion entfernt werden sollen, fühlte sich die BÜB verpflichtet, auch für diese Bäume aktiv zu werden. An der Uferbastion befindet sich zudem der einzig absolut sichere und barrierefreie Seezugang, der zu Gunsten einer Gestaltung mit riesigen Flussbausteinen (drei Meter hohe Zyklopenmauern) entfernt werden soll. Die BÜB sieht bei einem Erhalt der Trauerweiden und der Uferbastion keine Gefahr einer zeitlichen Verzögerung der Gesamtplanung. Was in diesem Jahr für die BuGa 2019 in Heilbronn möglich war, sollte bei einem Jahr mehr Zeit auch in Überlingen machbar sein. Dort wurden ebenfalls Platanen und Trauerweiden am Neckarufer gerettet, indem man die Planung änderte.
Die Trauerweiden sollen nach den Plänen von Frau Mommsen bis auf eine gefällt werden. Allerdings ist festzuhalten, dass selbst bei einer vollständigen Umsetzung ihrer Pläne mindestens 4-5 der Bäume im östlichen Bereich erhalten werden könnten. Laut Aussagen von Fachleuten ist es sogar möglich, die Weiden mit einem vertretbaren Aufwand umzusetzen. Weiden sollen sehr robust sein und so eine Verpflanzung schadlos überstehen können. So könnten sie nach Entfernung der Betonmauer von 1950 in den dann entstandenen terrassierten Flachuferbereich wieder eingesetzt werden. Diese mächtigen und herrlich anzuschauenden uferprägenden Bäume sollten diesen Mehraufwand wert sein. Einige engagierte Bürger haben sogar schon angeboten, im Rahmen von Baumpatenschaften finanzielle Mittel für den Erhalt zu spenden. Um die Trauerweiden zu retten, hat sich die BÜB auf Drängen von Bürgern entschlossen, beim Landratsamt Friedrichshafen einen Antrag auf Ausweisung als Naturdenkmal zu stellen., verbunden mit einem Eilantrag, da die beabsichtigten Fällungen in Kürze beginnen könnten. Alle Trauerweiden sind im Landschaftspflegerischen Begleitplan als „erhaltenswerte Habitatbäume“ vermerkt. Die Größe der Bäume ist beachtlich. So ist der Umfang bis zu knapp 5 Meter, eine Höhe von bis zu 16 Metern und ein Kronendurchmesser bis zu 18 Metern genannt. Details zu den Bäumen im Antrag .
Die BÜB weist nochmals darauf hin, dass im Bereich der geplanten Terrassierungen das unbeaufsichtigte Baden sehr gefährlich ist, insbesondere für untrainierte Schwimmer und Kinder. Unmittelbar vor der jetzigen Hochwasserschutzmauer fällt die Halde extrem steil ab, der ganze Untergrund ist sehr rutschig. Solange der Campingplatz in Betrieb war, waren immer genügend Aufsichtspersonen vor Ort. Kinder konnten zudem sicher am Sandstrand der Uferbastion baden. Dieser war auch der einzig barrierefreie Seezugang. Alleine aus diesem Grund wäre es dringend anzuraten, die Uferbastion zu erhalten.
Da aus der Bevölkerung immer mehr ein großes Unverständnis darüber artikuliert wird, dass die ca. zehn mächtigen, bis zu 60 Jahre alten Trauerweiden auf dem Campingplatz zusammen mit der im mittelalterlichen Stil errichteten Uferbastion entfernt werden sollen, fühlte sich die BÜB verpflichtet, auch für diese Bäume aktiv zu werden. An der Uferbastion befindet sich zudem der einzig absolut sichere und barrierefreie Seezugang, der zu Gunsten einer Gestaltung mit riesigen Flussbausteinen (drei Meter hohe Zyklopenmauern) entfernt werden soll. Die BÜB sieht bei einem Erhalt der Trauerweiden und der Uferbastion keine Gefahr einer zeitlichen Verzögerung der Gesamtplanung. Was in diesem Jahr für die BuGa 2019 in Heilbronn möglich war, sollte bei einem Jahr mehr Zeit auch in Überlingen machbar sein. Dort wurden ebenfalls Platanen und Trauerweiden am Neckarufer gerettet, indem man die Planung änderte.
Die Trauerweiden sollen nach den Plänen von Frau Mommsen bis auf eine gefällt werden. Allerdings ist festzuhalten, dass selbst bei einer vollständigen Umsetzung ihrer Pläne mindestens 4-5 der Bäume im östlichen Bereich erhalten werden könnten. Laut Aussagen von Fachleuten ist es sogar möglich, die Weiden mit einem vertretbaren Aufwand umzusetzen. Weiden sollen sehr robust sein und so eine Verpflanzung schadlos überstehen können. So könnten sie nach Entfernung der Betonmauer von 1950 in den dann entstandenen terrassierten Flachuferbereich wieder eingesetzt werden. Diese mächtigen und herrlich anzuschauenden uferprägenden Bäume sollten diesen Mehraufwand wert sein. Einige engagierte Bürger haben sogar schon angeboten, im Rahmen von Baumpatenschaften finanzielle Mittel für den Erhalt zu spenden. Um die Trauerweiden zu retten, hat sich die BÜB auf Drängen von Bürgern entschlossen, beim Landratsamt Friedrichshafen einen Antrag auf Ausweisung als Naturdenkmal zu stellen., verbunden mit einem Eilantrag, da die beabsichtigten Fällungen in Kürze beginnen könnten. Alle Trauerweiden sind im Landschaftspflegerischen Begleitplan als „erhaltenswerte Habitatbäume“ vermerkt. Die Größe der Bäume ist beachtlich. So ist der Umfang bis zu knapp 5 Meter, eine Höhe von bis zu 16 Metern und ein Kronendurchmesser bis zu 18 Metern genannt. Details zu den Bäumen im Antrag .
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| Diese Trauerweiden sollen fallen. Foto: Jürgen Gundelsweiler |
Montag, 26. September 2016
Versehentlich beschädigt...
Laut Naturschutzbehörde wurden bei Baggerarbeiten der Überlinger Firma Wörner für die Kanalverlegung auf dem ehemaligen Campingplatz die Wurzeln einer kräftigen Ulme angeblich so beschädigt, dass sie "aus Sicherheitgründen" samt Wurzel ausgerissen werden musste.
Wie man auf dem Foto eindeutig sieht, sind die Wurzeln "stark geschädigt". Wirklich? Oder wurde hier einfach ein Baum beseitigt, weil er im Weg war? Man stelle sich mal vor, was passieren würde, wenn so ein privater Auftraggeber handeln würde. Innerhalb der Schutzzeit, voll belaubt.
Wie man auf dem Foto eindeutig sieht, sind die Wurzeln "stark geschädigt". Wirklich? Oder wurde hier einfach ein Baum beseitigt, weil er im Weg war? Man stelle sich mal vor, was passieren würde, wenn so ein privater Auftraggeber handeln würde. Innerhalb der Schutzzeit, voll belaubt.
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| Die Überlinger Baumschutzsatzung erlaubt das nicht! |
![]() |
| "Wurzel stark beschädigt" ? |
Donnerstag, 22. September 2016
Frau Becker war im Urlaub
In der Bürgerfragestunde wurde Frau OB Becker gefragt, warum sie den seit Mitte Juni in der Verwaltung bekannt gewordenen Denkmalstatus der Platanenallee nicht bekannt gemacht hat, sondern erst nach einer Veröffentlichung Anfang August im Südkurier darüber gesprochen hat. Sie sei im Urlaub gewesen, als es bekannt wurde, meinte sie. Und vorher habe sie nichts davon gewusst. Diese Aussage kennen wir ja schon länger, nach wie vor bleibt aber die Frage: Warum wurde es ihr von Baubürgermeister Längin nicht gesagt? Eine Entscheidung mit dieser Tragweite sollte eigentlich der Verwaltungschefin mitgeteilt werden. Ein Überlinger Bürger hat auf jeden Fall in dieser Sache eine Kommunalaufsichtsbeschwerde eingelegt. Mal sehen, was das RP dazu erfährt.
Und gefragt wurde Frau Becker auch, warum sie noch immer nicht die Begründung für die abgelehnten angeblich fast 1100 ungültigen Unterschriften für das Bürgerbegehren vorgelegt hat. Das sei zu viel Arbeit für die Verwaltung, meinte sie. Aber da die Mindestzahl für das Bürgerbegehren ja trotzdem erreicht wurden, sei es doch eigentlich egal. Ja, eigentlich. Aber die Bürger, deren Unterschrift aus irgendwelchen Gründen nicht anerkannt wurden, wüssten schon gerne, warum dies so ist. Und weil die Verwaltung es nicht begründen will oder kann, wird die BÜB weiterhin von fast 3500 Unterschriften sprechen: 3088 wurden übergeben und gut 400 kamen nachträglich noch dazu.
Und gefragt wurde Frau Becker auch, warum sie noch immer nicht die Begründung für die abgelehnten angeblich fast 1100 ungültigen Unterschriften für das Bürgerbegehren vorgelegt hat. Das sei zu viel Arbeit für die Verwaltung, meinte sie. Aber da die Mindestzahl für das Bürgerbegehren ja trotzdem erreicht wurden, sei es doch eigentlich egal. Ja, eigentlich. Aber die Bürger, deren Unterschrift aus irgendwelchen Gründen nicht anerkannt wurden, wüssten schon gerne, warum dies so ist. Und weil die Verwaltung es nicht begründen will oder kann, wird die BÜB weiterhin von fast 3500 Unterschriften sprechen: 3088 wurden übergeben und gut 400 kamen nachträglich noch dazu.
Gesetze sind für alle da
Auch für Rathäuser, sollte man meinen.
So gibt es eine Schutzzeit für Bäume, in der sie nicht gefällt werden dürfen. Das steht im Gesetz, das steht sogar in der Überlinger Baumschutzsatzung.
Trotzdem wurde nach unseren Informationen heute auf dem Campingplatz ein erster Baum gefällt. Es soll kein kleiner gewesen sein.
Da muss man schon fragen, mit welcher Genehmigung das passierte. Wahrscheinlich alles legal: Bauamt Überlingen beantragt eine Sondergenehmigung bei der unteren Naturschutzbehörde. Die ist auch im Rathaus Überlingen. Für beide Ämter ist Frau Becker die Chefin. Also alles legal!?
Jetzt stelle man sich mal vor, der Antragsteller wäre nicht ein Überlinger Amt, sondern ein privater Bürger. Wie würde dann vermutlich so ein Antrag beschieden? Richtig: Warten, bis die Schutzzeit endet! Und dann muss noch sehr ausführlich begründet werden, warum dieser Baum weg soll.
So gibt es eine Schutzzeit für Bäume, in der sie nicht gefällt werden dürfen. Das steht im Gesetz, das steht sogar in der Überlinger Baumschutzsatzung.
Trotzdem wurde nach unseren Informationen heute auf dem Campingplatz ein erster Baum gefällt. Es soll kein kleiner gewesen sein.
Da muss man schon fragen, mit welcher Genehmigung das passierte. Wahrscheinlich alles legal: Bauamt Überlingen beantragt eine Sondergenehmigung bei der unteren Naturschutzbehörde. Die ist auch im Rathaus Überlingen. Für beide Ämter ist Frau Becker die Chefin. Also alles legal!?
Jetzt stelle man sich mal vor, der Antragsteller wäre nicht ein Überlinger Amt, sondern ein privater Bürger. Wie würde dann vermutlich so ein Antrag beschieden? Richtig: Warten, bis die Schutzzeit endet! Und dann muss noch sehr ausführlich begründet werden, warum dieser Baum weg soll.
Mittwoch, 21. September 2016
Wachsweich
In einem Südkurier Artikel erklärt Frau Becker, dass die Bäume der Platanenallee kaum noch im Oktober oder November gefällt werden, weil sie nach den Auflagen des Denkmalamtes erst umfassend dokumentiert werden müssen. Aber eine eindeutige Zusage, wie von der BÜB gefordert, ist das nicht. Die BÜB erwartete eine eindeutige Erklärung, dass vor einem Abschluss eines Gerichtsverfahrens keine Bäume der Allee gefällt werden.
Sie versteckt sich hinter dem Gemeinderat, der aber in der aktuellen Tagesordnung der Sitzung am 21.9.2016 keinen Punkt zu diesem Thema findet. Sie will es also gar nicht entscheiden lassen. Und somit ist auch ihre Aussage im Südkurier nichts wert. Die BÜB wird daher die einstweilige Anordnung beantragen.
In dem kleinen Kasten "Zahlen" schreibt der Südkurier über die Anzahl der Unterschriften. Dazu erklärt die BÜB nochmals: Es wurden an Frau Becker 3088 Unterschriften übergeben. Nach der Abgabe kamen noch etwa 400 nachgereichte Unterschriften hinzu. Die Stadt ließ die Unterschriften (angeblich von den städtischen Lehrlingen) prüfen. Es wurden etwa 1100 als ungültig erklärt. Bis heute aber hat die Stadt trotz mehrfacher Aufforderung diese Ablehnungen weder begründet oder dokumentiert. Im Interesse der Bürger, die wissen wollen, warum ihre Unterschrift ungültig sein soll, fordern wir die Stadt auf, endlich eine Dokumentation vorzulegen! Bis dies zweifelsfrei eine anerkannte Zahl gibt, wird die BÜB von 3500 Unterschriften sprechen.
Sie versteckt sich hinter dem Gemeinderat, der aber in der aktuellen Tagesordnung der Sitzung am 21.9.2016 keinen Punkt zu diesem Thema findet. Sie will es also gar nicht entscheiden lassen. Und somit ist auch ihre Aussage im Südkurier nichts wert. Die BÜB wird daher die einstweilige Anordnung beantragen.
In dem kleinen Kasten "Zahlen" schreibt der Südkurier über die Anzahl der Unterschriften. Dazu erklärt die BÜB nochmals: Es wurden an Frau Becker 3088 Unterschriften übergeben. Nach der Abgabe kamen noch etwa 400 nachgereichte Unterschriften hinzu. Die Stadt ließ die Unterschriften (angeblich von den städtischen Lehrlingen) prüfen. Es wurden etwa 1100 als ungültig erklärt. Bis heute aber hat die Stadt trotz mehrfacher Aufforderung diese Ablehnungen weder begründet oder dokumentiert. Im Interesse der Bürger, die wissen wollen, warum ihre Unterschrift ungültig sein soll, fordern wir die Stadt auf, endlich eine Dokumentation vorzulegen! Bis dies zweifelsfrei eine anerkannte Zahl gibt, wird die BÜB von 3500 Unterschriften sprechen.
Dienstag, 20. September 2016
LBU will Bäume fällen
Die LBU (Liste für Bürgerbeteiligung und Umweltschutz) im Stadtrat will am Fällen der Bäume für die LGS festhalten. Das erklärt Stadtrat Walter Sorms heute in einem Südkurier Interview.
Er will angeblichen Bürgerwillen umsetzen, das sei seine Aufgabe als Stadtrat. Ist es wirklich Bürgerwille, was hier passieren soll?
„Bäume sind keine Heiligtümer“ sagt Herr Sorms. Teilweise mag er Recht haben, so ist sein Tisch oder Bodenbelag (hoffentlich) aus ökologisch nachhaltigem Holzanbau gefertigt worden. Kein Bürger hat jedoch 2013 das Fällen von 200 Bäumen (45 davon sind schon weg) im Bürgerpark und an der Promenade gewollt! Für eine Gartenschau sollen Bäume fallen , die größtenteils sogar unter Denkmalschutz stehen? Beim LDA wurde erkannt, über welche kulturhistorisch wichtigen Schätze Überlingen verfügt, aber die heimischen Entscheidungsträger bleiben unbelehrbar. Mindestens 3500 Bürger haben es zornig verstanden: Bäume mit fast 5 Meter Umfang und bis zu 35 Meter Höhe werden gefällt, um durch 6 cm Stämmchen aus der Baumschule ersetzt zu werden. Die wenigsten davon werden im LGS Gelände gepflanzt, die meisten in den städtischen Randbezirken oder in den Ortsteilen.
Alles für eine Architektenideologie, die Bäume nicht will: Frau Mommsen sollte vor einigen Jahren die Umgestaltung der Forsthochschule(!) Rottenburg planen. Nach ihrem Willen sollten alle Bäume weg, alle Grünflächen versiegelt werden. Auch dort plante sie ein „Ambiente wie die Piazza in Siena“. Das aber wollte man gar nicht, den Auftrag bekam ein anderes Büro. Bei uns: Von 28 Büros wollten 27 die Allee erhalten, nur die Gewinnerin nicht. Zum Glück konnten wir unsere Promenadenbäume und die Kastanien am Chantilly Platz noch vor diesem Wahn retten. Zehn der mächtigen Trauerweiden am Campingplatz sollen in Kürze fallen. Mindestens die Hälfte könnte selbst bei unveränderter Planung problemlos erhalten bleiben. Doch sie passen nicht in die Ideologie.
Statt unter dem herrlichen Schatten der Allee mit integrierten Seezugängen sollen Radler künftig eingezwängt zwischen Bahn und Straße schattenlos rollen. Den bisher einzigen sicheren Badeplatz an der Uferbastion, barrierefrei und kindgerecht, einer weiteren Ideologie für Zyklopensteine zu opfern, hat nichts mit Heiligtum zu tun. Das ist, Entschuldigung, extrem teurer planerischer Schwachsinn. Den Traum vom freien Baden in diesem Bereich sollte man schnellstens austräumen. Das ganze Gebiet ist wegen der extrem steilen Unterwasserlandschaft für ungeübte Schwimmer lebensgefährlich.
Herr Sorms, erfüllen Sie das B und das U in LBU mit Taten. Dafür sind Sie mal angetreten.
Er will angeblichen Bürgerwillen umsetzen, das sei seine Aufgabe als Stadtrat. Ist es wirklich Bürgerwille, was hier passieren soll?
„Bäume sind keine Heiligtümer“ sagt Herr Sorms. Teilweise mag er Recht haben, so ist sein Tisch oder Bodenbelag (hoffentlich) aus ökologisch nachhaltigem Holzanbau gefertigt worden. Kein Bürger hat jedoch 2013 das Fällen von 200 Bäumen (45 davon sind schon weg) im Bürgerpark und an der Promenade gewollt! Für eine Gartenschau sollen Bäume fallen , die größtenteils sogar unter Denkmalschutz stehen? Beim LDA wurde erkannt, über welche kulturhistorisch wichtigen Schätze Überlingen verfügt, aber die heimischen Entscheidungsträger bleiben unbelehrbar. Mindestens 3500 Bürger haben es zornig verstanden: Bäume mit fast 5 Meter Umfang und bis zu 35 Meter Höhe werden gefällt, um durch 6 cm Stämmchen aus der Baumschule ersetzt zu werden. Die wenigsten davon werden im LGS Gelände gepflanzt, die meisten in den städtischen Randbezirken oder in den Ortsteilen.
Alles für eine Architektenideologie, die Bäume nicht will: Frau Mommsen sollte vor einigen Jahren die Umgestaltung der Forsthochschule(!) Rottenburg planen. Nach ihrem Willen sollten alle Bäume weg, alle Grünflächen versiegelt werden. Auch dort plante sie ein „Ambiente wie die Piazza in Siena“. Das aber wollte man gar nicht, den Auftrag bekam ein anderes Büro. Bei uns: Von 28 Büros wollten 27 die Allee erhalten, nur die Gewinnerin nicht. Zum Glück konnten wir unsere Promenadenbäume und die Kastanien am Chantilly Platz noch vor diesem Wahn retten. Zehn der mächtigen Trauerweiden am Campingplatz sollen in Kürze fallen. Mindestens die Hälfte könnte selbst bei unveränderter Planung problemlos erhalten bleiben. Doch sie passen nicht in die Ideologie.
Statt unter dem herrlichen Schatten der Allee mit integrierten Seezugängen sollen Radler künftig eingezwängt zwischen Bahn und Straße schattenlos rollen. Den bisher einzigen sicheren Badeplatz an der Uferbastion, barrierefrei und kindgerecht, einer weiteren Ideologie für Zyklopensteine zu opfern, hat nichts mit Heiligtum zu tun. Das ist, Entschuldigung, extrem teurer planerischer Schwachsinn. Den Traum vom freien Baden in diesem Bereich sollte man schnellstens austräumen. Das ganze Gebiet ist wegen der extrem steilen Unterwasserlandschaft für ungeübte Schwimmer lebensgefährlich.
Herr Sorms, erfüllen Sie das B und das U in LBU mit Taten. Dafür sind Sie mal angetreten.
Freitag, 16. September 2016
Der Fällvirus "Chlorophyll-Phobie" breitet sich aus
Auch in Offenburg sollen mitten in der Stadt mehrere riesige Platanen am Kronen Platz gefällt werden: Um mehr Platz für Autoparkplätze zu schaffen, wie man liest. Auch dort gibt es eine Oberbürgermeisterin, einen Gemeinderat und eine Architektin, die vom Fällvirus ("Chlorophyll-Phobie") befallen zu sein scheinen.
Ein Leser schreibt in einem Beitrag für die Badische Zeitung ein Zitat des großen Naturforschers Alexander von Humboldt (1769-1859): "Habe Ehrfurcht vor dem Baum! Er ist ein einziges großes Wunder, und euren Vorfahren war er heilig. Feindschaft gegen den Baum ist ein Zeichen von niederer Gesinnung!" Dem ist absolut nichts hinzuzufügen. Zum Glück werden immer mehr der Überlinger mittlerweile resistent gegen die Chlorophyll-Phobie.
Ein Leser schreibt in einem Beitrag für die Badische Zeitung ein Zitat des großen Naturforschers Alexander von Humboldt (1769-1859): "Habe Ehrfurcht vor dem Baum! Er ist ein einziges großes Wunder, und euren Vorfahren war er heilig. Feindschaft gegen den Baum ist ein Zeichen von niederer Gesinnung!" Dem ist absolut nichts hinzuzufügen. Zum Glück werden immer mehr der Überlinger mittlerweile resistent gegen die Chlorophyll-Phobie.
Donnerstag, 15. September 2016
BÜB setzt der Stadt eine Frist
Nachdem es die Verwaltung nicht fertig gebracht hatte, innerhalb von 4 Wochen nach dem Ablehnungsbeschluß durch den Gemeinderat darüber der BÜB einen Bescheid zuzustellen, hatte der Anwalt der BÜB vor einigen Tagen eine Frist bis zum 16.9. gesetzt. Nur gegen einen Bescheid kann Klage erhoben werden. In dieser Zeit solle die Stadt entweder den Bescheid versenden oder verbindlich erklären, dass bis zu einer gerichtlichen Klärung der Ablehnung keine Bäume gefällt werden.
In einem sehr kurzen Schreiben teilte der Leiter des Fachbereiches 1, Herr Wiedemer-Steidinger mit, dass der Bescheid "innerhalb der nächsten zwei, drei Wochen" zugestellt werde. Auf die Bitte nach einem verbindlichen Aussetzen der ab 1.10. möglichen Fällaktionen ging er nicht ein.
Da die BÜB mit dieser unverhohlenen Hinhaltetaktik nicht einverstanden ist, wird in der kommenden Woche Klage beim Verwaltungsgericht erhoben, verbunden mit einem Antrag auf einstweilige Anordnung, dass bis zu einer endgültigen Klärung keine Bäume gefällt werden dürfen.
Durch diese notwendigen Maßnahmen wird es natürlich zu Verzögerungen des von der LGS GmbH geplanten Bauablaufes kommen. Diese Verzögerung ist allerding nur dem unverantwortlichen Verhalten der Oberbürgermeisterin und dem Baubürgermeister Längin zuzuschreiben. Verantwortlich dafür sind allerdings auch die Gemeinderäte, die sich jeder Diskussion über einen Kompromiss verschließen und das Bürgerbegehren abgelehnt haben.
In einem sehr kurzen Schreiben teilte der Leiter des Fachbereiches 1, Herr Wiedemer-Steidinger mit, dass der Bescheid "innerhalb der nächsten zwei, drei Wochen" zugestellt werde. Auf die Bitte nach einem verbindlichen Aussetzen der ab 1.10. möglichen Fällaktionen ging er nicht ein.
Da die BÜB mit dieser unverhohlenen Hinhaltetaktik nicht einverstanden ist, wird in der kommenden Woche Klage beim Verwaltungsgericht erhoben, verbunden mit einem Antrag auf einstweilige Anordnung, dass bis zu einer endgültigen Klärung keine Bäume gefällt werden dürfen.
Durch diese notwendigen Maßnahmen wird es natürlich zu Verzögerungen des von der LGS GmbH geplanten Bauablaufes kommen. Diese Verzögerung ist allerding nur dem unverantwortlichen Verhalten der Oberbürgermeisterin und dem Baubürgermeister Längin zuzuschreiben. Verantwortlich dafür sind allerdings auch die Gemeinderäte, die sich jeder Diskussion über einen Kompromiss verschließen und das Bürgerbegehren abgelehnt haben.
Mittwoch, 14. September 2016
So etwas nennt sich Bürgerforum?
Am Dienstag hatte die Stadt zum 3. Bürgerforum zur Promenadengestaltung eingeladen. Der Kursaal war spärlich besetzt, deutlich weniger Bürger als zuvor waren gekommen. Frau OB Becker begrüßte und gab erwartungsgemäß zunächst ein ausführliches Statement zur Platanenallee, zum Denkmalschutz und zum abgelehnten Bürgerbegehren ab. Dann wurde darauf hingewiesen, dass dieser Abend sich nur um die Promenadengestaltung drehe, andere Beiträge zu anderen Bereichen seien nicht erwünscht.
Ein Bürger bemerkte daraufhin, dass in früheren Verlautbarungen Stadt und LGS GmbH immer gesagt wurde, dass mit der Umgestaltung die längste Promenade am See entstehen würde-bis hin zur Goldbacher Kapelle. Also sei dort auch noch Promenade. Dafür gab es kräftigen Applaus, aber es es half nichts: Alle kritischen Fragen wurden abgeblockt. Lediglich Verständnisfragen zu den von Frau Mommsen gezeigten Plänen waren zulässig.
Gegen Ende gab es nochmals Versuche der BÜB, das Thema auf die Platanenallee und den dafür bekannt gewordenen Denkmalschutz zu bringen. Herr Längin tobte am Mikrofon und teilte mit, man könne die Veranstaltung sofort beenden, wenn man sich nicht an die Spielregeln (der Verwaltung) halten würde. Daraufhin verließen die Sprecher der BÜB den Saal. Es macht keinen Sinn, sich in Alibiveranstaltungen die Zeit totzuschlagen, wenn keinerlei Diskussion erwünscht ist. Der SÜDKURIER berichtet.
Ein Bürger bemerkte daraufhin, dass in früheren Verlautbarungen Stadt und LGS GmbH immer gesagt wurde, dass mit der Umgestaltung die längste Promenade am See entstehen würde-bis hin zur Goldbacher Kapelle. Also sei dort auch noch Promenade. Dafür gab es kräftigen Applaus, aber es es half nichts: Alle kritischen Fragen wurden abgeblockt. Lediglich Verständnisfragen zu den von Frau Mommsen gezeigten Plänen waren zulässig.
Gegen Ende gab es nochmals Versuche der BÜB, das Thema auf die Platanenallee und den dafür bekannt gewordenen Denkmalschutz zu bringen. Herr Längin tobte am Mikrofon und teilte mit, man könne die Veranstaltung sofort beenden, wenn man sich nicht an die Spielregeln (der Verwaltung) halten würde. Daraufhin verließen die Sprecher der BÜB den Saal. Es macht keinen Sinn, sich in Alibiveranstaltungen die Zeit totzuschlagen, wenn keinerlei Diskussion erwünscht ist. Der SÜDKURIER berichtet.
150 Meter Unterschriften
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| 150 Meter Banner mit über 3000 Unterschriften Foto: Stef Manzini |
Etwa 3500 Überlinger haben sich in nur gut 2 Wochen per Unterschrift unter das Bürgerbegehren für den Erhalt der Allee eingesetzt. Martin Walser, Bürger von Überlingen, hat sich ebenso wie ein sehr hochrangiger ehemaliger Landespolitiker in einer Stellungnahme für den Erhalt ausgesprochen. Alles vergeblich, die OB will die Bäume fallen sehen. Am besten noch, bevor sie am 9.10. zur OB Wahl antritt.
Unterstützung beim Hochhalten des 150 Meter langen Banners erhielten die BÜB Freunde durch den OB Kandidaten Dr. Georg Müller und die Bundestagsabgeornete Frau Annette Groh.
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| 150 Meter Unterschriften zur Rettung der Platanenallee |
In einer von der Kunstpädagogin Barbara Gittner organisierten Malaktion wurden von Kindern und Erwachsene beeindruckende Kunstwerke geschaffen, die die Platanenallee aus sehr unterschiedlichen Sichtweisen zeigen. Auch der SÜDKURIER berichtete.
Montag, 12. September 2016
Kämpft für die Trauerweiden und die Uferbastion !
Liebe Freunde der BÜB, für die Platanenallee und die historische Ufermauer sehen wir noch sehr gute Chancen zur Rettung. Nicht nur auf Grund der Tatsache, dass sie unter Denkmalschutz gestellt wurde. Aber für die herrlichen Trauerweiden und die
markante Uferbastion wird es sehr eng. Nach unseren Informationen hat ein bekanntes Überlinger Bauunternehmen bereits den Auftrag erhalten, die Gebäude abzureissen. Auch die Ausschreibung der Baumfällung ist abgeschlossen. Ab Oktober dürfen die Trauerweiden gefällt werden!
Da hilft jetzt nur noch massiver Protest! Schreiben Sie Frau OB Becker, dass Sie ihr die Stimme zur OB Wahl verweigern, sollte sie sich nicht für ein Umdenken einsetzen!
Am Dienstag um 19 Uhr ist so ziemlich die letzte Chance. Erheben Sie ihre Stimme während der Bürgerversammlung im Kursaal! Was Sie für die 49 Bäume der Promenade geschafft haben, wäre auch noch für die Trauerweiden möglich!
Der ehemalige Campingplatz ist entgegen allen Versprechungen der Stadt fest verschlossen, denn die Stadt und LGS will verhindern, dass sich die Bürger in diese wunderbaren Bäume und in die Uferbastion mit dem einzigen sicheren und barrierefreien Seezugang "verlieben". Gehen sie hin, verlieben Sie sich! Und kämpfen Sie für den Erhalt, gegen die Vernichtung dieses schönen Fleckchens, gegen die grausige unbegehbare Zyklopenmauer, die stattdessen dort entstehen soll.
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| Dank an Jürgen Gundelsweiler für die zwei schönen Fotos! |
Da hilft jetzt nur noch massiver Protest! Schreiben Sie Frau OB Becker, dass Sie ihr die Stimme zur OB Wahl verweigern, sollte sie sich nicht für ein Umdenken einsetzen!
Am Dienstag um 19 Uhr ist so ziemlich die letzte Chance. Erheben Sie ihre Stimme während der Bürgerversammlung im Kursaal! Was Sie für die 49 Bäume der Promenade geschafft haben, wäre auch noch für die Trauerweiden möglich!
Der ehemalige Campingplatz ist entgegen allen Versprechungen der Stadt fest verschlossen, denn die Stadt und LGS will verhindern, dass sich die Bürger in diese wunderbaren Bäume und in die Uferbastion mit dem einzigen sicheren und barrierefreien Seezugang "verlieben". Gehen sie hin, verlieben Sie sich! Und kämpfen Sie für den Erhalt, gegen die Vernichtung dieses schönen Fleckchens, gegen die grausige unbegehbare Zyklopenmauer, die stattdessen dort entstehen soll.Platanen sind der Städte Zier
Es ist unglaublich, wieviel Gedichte und Geschichten über die Platane geschrieben wurden. Und unsere aktive Unterstützerin Anne S. hat uns ein wunderbares Gedicht von Ingo Baumgartner geschickt. Bei ihm ist der Name schon Programm:
Die Platane
Ein alter Baum, gewölbt die Krone,
Beschattet ein Geviert in Grün.
Geschützt, verehrt fast als Ikone,
Erscheint er riesenhaft und kühn.
Platane nennt sich dieser Recke,
Woher er stammt, ist wenig klar.
Aus morgenländisch ferner Ecke?
Im Stammbaum transatlantisch gar?
Die Leute prüfen seine Blätter,
Als Ahorn wird er eingestuft.
Ganz gleich, es freuen sich die Städter,
Wenn sommers er zur Kühlung ruft.
Man kennt ihn, sagt das nicht die Bibel,
Am Fruchtbehang in Kugelform?
Zumindest die Bestimmungsfibel
Zeigt Bällchen, durchwegs zwei als Norm.
Das Wissen ist ja gar nicht wichtig
Um Herkunft, Name, glaube mir.
Dies alles ist ja eher nichtig,
Platanen sind der Städte Zier.
Einen interessanten Artikel über Platanen als sehr geeigneten Straßenbaum kann man hier lesen.
Die PlataneEin alter Baum, gewölbt die Krone,
Beschattet ein Geviert in Grün.
Geschützt, verehrt fast als Ikone,
Erscheint er riesenhaft und kühn.
Platane nennt sich dieser Recke,
Woher er stammt, ist wenig klar.
Aus morgenländisch ferner Ecke?
Im Stammbaum transatlantisch gar?
Die Leute prüfen seine Blätter,
Als Ahorn wird er eingestuft.
Ganz gleich, es freuen sich die Städter,
Wenn sommers er zur Kühlung ruft.
Man kennt ihn, sagt das nicht die Bibel,
Am Fruchtbehang in Kugelform?
Zumindest die Bestimmungsfibel
Zeigt Bällchen, durchwegs zwei als Norm.
Das Wissen ist ja gar nicht wichtig
Um Herkunft, Name, glaube mir.
Dies alles ist ja eher nichtig,
Platanen sind der Städte Zier.
Einen interessanten Artikel über Platanen als sehr geeigneten Straßenbaum kann man hier lesen.
Sonntag, 11. September 2016
OB Becker will Denkmäler entfernen
Eine wunderbare Karikatur von Stefan Roth veröffentlicht der Südkurier in seiner Samstagsausgabe. Leider Realität: Heute zum landesweiten Tag des Denkmals werden sie gefeiert, morgen entfernt.
Ohne Rücksicht auf Denkmalstatus, auf Habitatfunktion für Fledermäuse, Waldkauz und viele andere Arten will die Stadt und die LGS GmbH die wunderbare Platanenallee schnellstmöglich fällen.
Ohne Rücksicht auf Denkmalstatus, auf Habitatfunktion für Fledermäuse, Waldkauz und viele andere Arten will die Stadt und die LGS GmbH die wunderbare Platanenallee schnellstmöglich fällen.
Donnerstag, 8. September 2016
Landesweiter Denkmaltag: Denkmäler erhalten!
Am kommenden Sonntag, 11.9.2016 ist der landesweite Tag des Denkmals. Er steht unter dem Motto „Denkmäler erhalten“.
Leider wird nach dem Willen der Stadtverwaltung Überlingen für die Landesgartenschau ein besonderes Denkmal zerstört: Die Platanenallee mit alleine 80 bis zu 120 Jahre alten Bäumen. Insgesamt sollen noch 115 Bäume fallen, etwa 50 sind bereits gefällt.
Die Bürgergemeinschaft für Überlinger Bäume (BÜB) will das Motto des Denkmaltages deutlich machen und lädt ein zu einem von fröhlichen Aktionen umrahmten Rundgang zu den Platanen der Allee.
3088 Bürgerunterschriften zum Erhalt der Allee wurden von der Stadt vollkommen ignoriert, angeblich waren über 1000 davon ungültig, was bis heute von der Stadt nicht belegt wurde. Die BÜB hat ein 150 Meter(!) langes Banner anfertigen lassen, auf dem sämtliche Unterschriftenlisten wiedergegeben werden. Alle Bürger können sich überzeugen, was gültig und was angeblich nicht gültig sein soll.
Die Kunsterzieherin und Museumspädagogin Barbara Gittner hat eine besondere Kunstaktion vorbereitet: Kinder ab 5 Jahren und alle interessierten Bürger können „ihr“ Bild von der Platanenallee malen. Inspiriert von einem ausgestellten Reprint eines Ölbildes von Hans Fähnle und der Betrachtung der herrlichen „Originalallee“ dürfen sie sich künstlerisch betätigen. Es werden einige Staffeleien, Pinsel und Farben vorhanden sein. Wer möchte, kann gerne seine eigene Ausstattung mitbringen. Kinder sollten ihren Malkittel nicht vergessen.
Natürlich wird auch der Originaltext des Landesdenkmalamtes gedruckt zur Verfügung stehen, in dem der Bereich, der Sinn und Zweck der Denkmaleigenschaft erläutert wurde.
Die BÜB lädt ganz herzlich die Bevölkerung von Überlingen ein, insbesondere auch die 3088 Bürger, die sich mit ihrer Unterschrift für die Rettung der Baumallee und der historischen Trockenmauer eingesetzt haben. Erfrischungsgetränke und ein kleiner Imbiss werden bereit stehen.
Treffpunkt ist der Bahnhof Therme um 16.30 Uhr. Dort sind genügend Parkplätze zur Verfügung.
Leider wird nach dem Willen der Stadtverwaltung Überlingen für die Landesgartenschau ein besonderes Denkmal zerstört: Die Platanenallee mit alleine 80 bis zu 120 Jahre alten Bäumen. Insgesamt sollen noch 115 Bäume fallen, etwa 50 sind bereits gefällt.
Die Bürgergemeinschaft für Überlinger Bäume (BÜB) will das Motto des Denkmaltages deutlich machen und lädt ein zu einem von fröhlichen Aktionen umrahmten Rundgang zu den Platanen der Allee.
3088 Bürgerunterschriften zum Erhalt der Allee wurden von der Stadt vollkommen ignoriert, angeblich waren über 1000 davon ungültig, was bis heute von der Stadt nicht belegt wurde. Die BÜB hat ein 150 Meter(!) langes Banner anfertigen lassen, auf dem sämtliche Unterschriftenlisten wiedergegeben werden. Alle Bürger können sich überzeugen, was gültig und was angeblich nicht gültig sein soll.
Die Kunsterzieherin und Museumspädagogin Barbara Gittner hat eine besondere Kunstaktion vorbereitet: Kinder ab 5 Jahren und alle interessierten Bürger können „ihr“ Bild von der Platanenallee malen. Inspiriert von einem ausgestellten Reprint eines Ölbildes von Hans Fähnle und der Betrachtung der herrlichen „Originalallee“ dürfen sie sich künstlerisch betätigen. Es werden einige Staffeleien, Pinsel und Farben vorhanden sein. Wer möchte, kann gerne seine eigene Ausstattung mitbringen. Kinder sollten ihren Malkittel nicht vergessen.
Natürlich wird auch der Originaltext des Landesdenkmalamtes gedruckt zur Verfügung stehen, in dem der Bereich, der Sinn und Zweck der Denkmaleigenschaft erläutert wurde.
Die BÜB lädt ganz herzlich die Bevölkerung von Überlingen ein, insbesondere auch die 3088 Bürger, die sich mit ihrer Unterschrift für die Rettung der Baumallee und der historischen Trockenmauer eingesetzt haben. Erfrischungsgetränke und ein kleiner Imbiss werden bereit stehen.
Treffpunkt ist der Bahnhof Therme um 16.30 Uhr. Dort sind genügend Parkplätze zur Verfügung.
Erich Kästner, Bäume und Mommsen Visionen
Vielen Dank an Hans-Friedrich H., der uns den Link zu einem wunderschönen Gedicht von Erich Kästner schickte: Die Wälder schweigen.
Das passt bestens zu den Visionen von Frau Mommsen von einer baumlosen urbanen Stadt. Diese seltsamen Visionen wollte sie übrigens schon mal in einem Projekt verwirklichen: Ausgerechnet für die Hochschule für Forstwirtschaft(!) in Rottenburg sollte sie einen Masterplan für die gesamten Außenanlagen der Hochschule entwickeln. Als sie den Plan dem Auftraggeber und den Nutzern vorstellte, gab es eine Überraschung: Fast sämtliche vorhandenen alten Bäume der Anlage sollten gefällt werden und an ihrer Stelle durch neue, weniger an der Zahl und andere ortsfremde Arten ersetzt werden. Die Grünflächen sollten mit Betonplatten belegt werden und sie schwärmte von einem Ambiente der weiten Leere von Siena. ( ! ) Dies gefiel weder dem Auftraggeber noch dem Bauherrn und erst recht nicht der Hochschule !
Man hat dann dem Büro LA Relais das Planungshonorar ausbezahlt und sich für den Beitrag bedankt. Keiner der Vorschläge von Frau Mommsen wurde später baulich umgesetzt.
Diese Information über diese Geschichte kam von einem der damaligen Auftraggeber. Was lernen wir daraus? Selbst einer Hochschule für Forstwirtschaft(!!) wollte Frau Mommsen sämtliche Bäume weghauen. Nur waren die dort deutlich naturbewusster als die Überlinger LGS Planer. Hier soll sogar eine denkmalgeschützte Allee abgeholzt werden.
Das passt bestens zu den Visionen von Frau Mommsen von einer baumlosen urbanen Stadt. Diese seltsamen Visionen wollte sie übrigens schon mal in einem Projekt verwirklichen: Ausgerechnet für die Hochschule für Forstwirtschaft(!) in Rottenburg sollte sie einen Masterplan für die gesamten Außenanlagen der Hochschule entwickeln. Als sie den Plan dem Auftraggeber und den Nutzern vorstellte, gab es eine Überraschung: Fast sämtliche vorhandenen alten Bäume der Anlage sollten gefällt werden und an ihrer Stelle durch neue, weniger an der Zahl und andere ortsfremde Arten ersetzt werden. Die Grünflächen sollten mit Betonplatten belegt werden und sie schwärmte von einem Ambiente der weiten Leere von Siena. ( ! ) Dies gefiel weder dem Auftraggeber noch dem Bauherrn und erst recht nicht der Hochschule !
Man hat dann dem Büro LA Relais das Planungshonorar ausbezahlt und sich für den Beitrag bedankt. Keiner der Vorschläge von Frau Mommsen wurde später baulich umgesetzt.
Diese Information über diese Geschichte kam von einem der damaligen Auftraggeber. Was lernen wir daraus? Selbst einer Hochschule für Forstwirtschaft(!!) wollte Frau Mommsen sämtliche Bäume weghauen. Nur waren die dort deutlich naturbewusster als die Überlinger LGS Planer. Hier soll sogar eine denkmalgeschützte Allee abgeholzt werden.
Mittwoch, 7. September 2016
Sabine B. schaukelt
Statt zu schaukeln, sollte Frau Becker besser mal den Bescheid über die Ablehnung des Bürgerbegehrens zustellen. Drei Wochen Hinhaltetaktik langen! Die BÜB hat nämlich die Klageschrift schon fix und fertig.
Ganz so einfach wird das mit dem Schaukeln also nicht werden. Da könnte ein gewaltiger Überschlag draus werden. Mit hohem Bogen aus dem Amt.
Vielen Dank an alle Unterstützer!
Die BÜB dankt allen 3500 Bürgern, die sich mit ihrer Unterschrift für den Erhalt der Platanenallee und der historischen Trockenmauer eingesetzt haben. Einen ganz großen Dank an die Spender, die uns mit kleinen und teilweise großen Geldspenden unterstützen. Ohne Sie könnten wir die Kosten nicht tragen. Wir danken aber auch all denen, die sich mit uns solidarisch erklären, aber aus bestimmten und verständlichen Gründen nicht offen mit Name und Adresse unterschreiben konnten. So wie die eine Mitarbeiterin der Stadtverwaltung, die extra anrief, um dies mitzuteilen, aus Sorge um Repressalien aber nicht unterschreiben konnte. Dafür haben wir vollstes Verständnis!
Die Stadt hat von den Unterschriften ca. 1200 als ungültig erklärt, bisher aber keine Dokumentation über die Ablehnungsgründe vorgelegt. Diese Bürger haben ein Recht darauf zu erfahren,warum ihre Unterschriften als ungültig erklärt wurden. Wir erwarten und fordern von der Stadt eine Begründung! Für jede einzelne abgelehnte Unterschrift.
Der Antrag auf einen Bürgerentscheid wurde vom Gemeinderat mehrheitlich (zwei GR der Linken stimmten für das Bürgerbegehren) abgelehnt, wie alle Sprecher sagten, nur aus formalen Gründen. Allerdings gibt es keine formalen Gründe, daher wird die BÜB vor dem Verwaltungsgericht gegen diese Entscheidung klagen. Gleichzeitig wird sie eine einstweilige Anordnung beantragen, damit nicht bei Nacht und Nebel die Bäume fallen. Leider verzögert die Verwaltung seit über drei Wochen die Zustellung eines widerspruchsfähigen Bescheides über die Ablehnung, diese Verzögerungstaktik wird aber nicht erfolgreich sein.
Eine große Unterstützung erhielten wir von Martin Walser, der eindrücklich mit einem Zitat aus Goethes "Werther" den Erhalt der alten Bäume forderte. Leider nur nichtöffentlich forderte dies auch ein sehr hochrangiger Landespolitiker a.D. in einem Schreiben an Frau Becker. Und auch der Überlinger Rechtsanwalt und ehemalige Landtagsabgeordnete Hans-Peter Wetzel meldete sich zu Wort. Wir sagen herzlichen Dank! Leider wurden alle drei von Frau Becker "abgebügelt".
Das Landesdenkmalamt hat die Allee unter Schutz gestellt, was aber die Stadt nicht hindert, das Fällen trotzdem zu betreiben. Man muss sich mal vorstellen, was einem Normalbürger drohen würde, sollte er ein Denkmal beseitigen. Von manchen Bauträgern kennt man solche Tricks bisher: Man zahlt halt die kleine Strafe und fertig. Dass die OB die Tatsache über Wochen verschwieg, brachte ihr nun eine Dienstaufsichtsbeschwerde ein. Es ist unverantwortlich, mit dem Wissen die Bürger nicht zu informieren. Sie hat es in Kauf genommen, dass sich in der Stadt ein Graben auftut. Die Unterschutzstellung wäre bereits im Juni vor dem Beginn der Unterschriftensammlung eine ideale Möglichkeit für sie gewesen, einen Kompromiss mit den Bürgern zu erreichen. Sie hat aber alle Vorschläge auf einen runden Tisch kategorisch abgelehnt. Dafür hat sie nun die Unterstützung der mindestens 3500 Bürger zur OB Wahl im November leichtfertig verspielt.
Mit Dr. Georg Müller hat sich eine echte OB Alternative für die OB Wahl beworben. Er hat sich für die Landesgartenschau, aber auch für einen möglichst umfassenden Erhalt der vielen alten Bäume ausgesprochen. Für ihn ist der Bürgerdialog wichtig. Er brachte klar zum Ausdruck, dass er unmittelbar nach einer Wahl einen runden Tisch ansetzen wird, an dem er versuchen will, einen für die Stadt und alle Bürger guten Kompromiss zu finden. So eine bürgerfreundliche Einstellung hätten wir uns auch von der amtierenden OB gewünscht. Hier seine homepage.
Montag, 5. September 2016
Interessante Links zum Thema Platanen
Vivian B. schickt uns eine Sammlung von Links zum Thema Platanenallee. Herzlichen Dank!
Dass man andernorts sich deutlich mehr Gedanken über den Erhalt von Bäumen macht, zeigt der Bericht über die BuGa 2019, wo am Neckarufer viele Trauerweiden und Platanen(!) erhalten werden sollen! Link
Dass der Maler Fähnle, der lange Zeit in Überlingen lebte, oft die Platanenallee gemalt hat, ist bekannt. Die ersten Bilder entstanden bereits um 1935. Hier kann man die Bilder anschauen.
Wer wusste schon, dass im Largo aus Friedrich Händels Oper "Xerxes" eine Platane besungen wird?
Die Platane-mehr als nur ein Baum! Hier kann man es nachlesen.
GREENPEACE spricht sich für den Erhalt der Platanenallee aus. Allerdings geht es leider nur um eine Allee in Bielefeld. Link
Dass man andernorts sich deutlich mehr Gedanken über den Erhalt von Bäumen macht, zeigt der Bericht über die BuGa 2019, wo am Neckarufer viele Trauerweiden und Platanen(!) erhalten werden sollen! Link
Dass der Maler Fähnle, der lange Zeit in Überlingen lebte, oft die Platanenallee gemalt hat, ist bekannt. Die ersten Bilder entstanden bereits um 1935. Hier kann man die Bilder anschauen.
Wer wusste schon, dass im Largo aus Friedrich Händels Oper "Xerxes" eine Platane besungen wird?
Die Platane-mehr als nur ein Baum! Hier kann man es nachlesen.
GREENPEACE spricht sich für den Erhalt der Platanenallee aus. Allerdings geht es leider nur um eine Allee in Bielefeld. Link
Sonntag, 4. September 2016
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